Regionale Lastverteilzentren für Stromnetzstabilität
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201765262
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Côte d'Ivoire
- Finanzierungsvolumen
- € 15.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 0,00
- Noch verfügbar
- € 15.000.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Darlehen
- Laufzeit
- 29.06.2021 - 31.12.2027 (geplant)
- Startdatum
- 29.06.2021
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- MINISTÈRE DES FINANCES ET DU BUDGET
- Sektoren übergeordnet
- Heizen, Kühlen, Energieverteilung
- Sektoren untergeordnet
- Übertragung und Verteilung von Strom (Verbundnetze)
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Regionale-Lastverteilzentren-Fuer-Stromnetzstabilitaet-37470.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das vorgeschlagene Vorhaben sieht den Bau und die digitale Ausstattung dreier regionaler Lastverteilzentren in Abidjan, Bouaké und Man vor. Dies ermöglicht der staatlichen Energiegesellschaft Côte dIvoire Énergies (CI-ENERGIES) eine effiziente Netzsteuerung und -Überwachung und erhöht die Reaktionsfähigkeit bei Netzstörungen auf regionaler Ebene. Die zuverlässige Datenerfassung und -übertragung wird im Rahmen des Vorhabens durch den Ausbau fehlender Glasfaserkabel auf bestehenden Leitungen und die digitale Anbindung an die Schaltanlagen gewährleistet. Glasfaserkabel erlauben die Übertragung großer Datenmengen in Lichtgeschwindigkeit, so dass auftretende Störungen im Netzbetrieb schnell genug identifiziert und an die Lastverteilzentren weitergeleitet werden können, die auf die Instabilität im Netz reagieren können. Die verbesserte Netzsteuerung sorgt auch dafür, dass Kraftwerke gleichmäßiger produzieren können und somit der Verschleiß der Schaltgeräte verringert wird, was zu einer erhöhten Effizienz und damit zu Einsparungen von Treibhausgasemissionen führt. Die verbesserte Stromversorgung und die Vermeidung unnötiger Stromabschaltungen kommt letztendlich der Bevölkerung der Côte dIvoire zu Gute. Ein verbessertes Investitionsklima im Land sorgt für Produktivitätsgewinne und schafft neue Beschäftigungsmöglichkeiten im Privatsektor. Dies schützt vor Versorgungsengpässen sowie Einkommensverlusten und fördert langfristig die soziale und wirtschaftliche Entwicklung im Land.