Programm Nachhaltige Landbewirtschaftung (SLM IV)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201767433
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Äthiopien
- Finanzierungsvolumen
- € 18.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 11.530.269,23
- Noch verfügbar
- € 6.469.730,77
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 13.05.2019 - 31.12.2026 (geplant)
- Startdatum
- 13.05.2019
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- DEMOKRATISCHE BUNDESREPUBLIK AETHIOPIEN
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein; Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Landwirtschaftliche Landressourcen; Biodiversität
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Programm-Nachhaltige-Landbewirtschaftung-Slm-Iv-38300.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Trotz beeindruckenden Wachstums der äthiopischen Landwirtschaft seit mehr als einer Dekade, produziert der ganz überwiegende kleinbäuerlich strukturierte, auf Subsistenz beschränkte Sektor nicht ausreichend Nahrungsmittel, um die Bevölkerung zu ernähren. Armut, Unter- und Mangelernährung sind verbreitete Folgen. Nahrungsmittelhilfe für Millionen ländlicher Haushalte ist nach wie vor Routine. Hinzu kommt, dass unangepasste Landbewirtschaftungsmethoden, steigender Nutzungsdruck und Klimawandel besonders im dicht besiedelten Hochland und selbst in den als Potentialgebieten ausgewiesenen Regionen zu Entwaldung, Bodenverarmung, Erosion und schließlich zu Bodenverlust führt. Der Rückgang des natürlichen Produktionspotentials gefährdet die Einkommens- und Beschäftigungsgrundlage bäuerlicher Familien und verhindert nachhaltiges Wirtschaftswachstum in weiten Teilen der ländlichen Gebiete. Das entwicklungspolitische Ziel des FZ-Beitrages (impact) ist die Verbesserung der Lebensgrundlage und des Einkommens ländlicher Haushalte in der Programmregion. Die direkte Wirkung der FZ-Maßnahmen liegt in der Eindämmung der Landdegradierung und der Verbesserung der Produktivität der beteiligten Bauern. Das Vorhaben folgt dem bewährten Watershed-Managment Ansatz, mit einer Einstiegs- bzw. Mobilisierungsphase, einer Rehabilitierungsphase und einer Phase der ökonomischen Inwertsetzung und Produktionssteigerung. Durch eine systematische, der Topographie folgende und flächendeckende Behandlung der Wassereinzugsgebiete mit Boden- und Wasserkonservierenden baulichen, biologischen und agronomischen Maßnahmen wird die Zielerreichung sichergestellt. Dies trägt zur Verbesserung der Lebensgrundlage und des Einkommens der ländlichen Haushalte in der Programmregion bei. Die für die FZ-Maßnahme ausgewählten/in Frage kommenden Wassereinzugsgebiete liegen im fruchtbaren äthiopischen Hochland und sind als noch ernährungssicher eingestuft.