Stärkung der Dürreresilienz
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201767458
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Äthiopien
- Finanzierungsvolumen
- € 15.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 5.213.713,86
- Noch verfügbar
- € 9.786.286,14
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 07.09.2021 - 01.04.2027 (geplant)
- Startdatum
- 07.09.2021
- Geplantes Enddatum
- 01.04.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- DEMOKRATISCHE BUNDESREPUBLIK AETHIOPIEN
- Sektoren übergeordnet
- Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Tierproduktion; Landwirtschaftliche Landressourcen; Landwirtschaftliche Wasserressourcen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Staerkung-Der-Duerreresilienz-38303.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Projekt der deutsch-äthiopischen Finanziellen Zusammenarbeit wird von der Bundesregierung über die KfW mit bis zu 15 Mio. EUR kofinanziert. Das Projektgebiet ist die Region Afar im äthiopischen Tiefland. Die in diesem Gebiet lebenden Pastoralisten und Agro-Pastoralisten hatten sich traditionell gut an die rauen klimatischen Bedingungen angepasst. Immer häufiger auftretende und länger anhaltende Dürren und außergewöhnliche Regenfälle in Verbindung mit dem zunehmenden Druck durch die wachsende Bevölkerung und die veränderte Landnutzung führen jedoch zu einer Verschlechterung der Pflanzendecke, zu Überweidung, verstärkter Erosion und dem Verlust von fruchtbarem Boden. In Anbetracht dieser Umstände ist das Projektgebiet durch eine hohe Anfälligkeit für Naturkatastrophen und klimatische Veränderungen (z. B. Überschwemmungen, extreme Dürren, Heuschreckeninvasionen) gekennzeichnet. Insbesondere das vorherrschende traditionelle System der halbnomadischen Viehwirtschaft gerät unter Druck. Der traditionelle Zugang der Viehzüchter zu wichtigen Wasser- und Landressourcen wird immer schwieriger, und jede Dürre verschärft die Situation dieses empfindlichen Ökosystems und schwächt die Lebensgrundlage der Menschen, die immer anfälliger für Nahrungs- und Futtermittelknappheit werden. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, investiert das Projekt in Maßnahmen zur Stärkung der Dürreresistenz der pastoralen und agro-pastoralen Bevölkerung im Projektgebiet. Die Maßnahmen werden in enger Zusammenarbeit mit den Menschen ausgewählt. Es wird erwartet, dass das Produktionssystem der Pastoralisten und Agro-Pastoralisten gestärkt und ihre Einkommensbasis diversifiziert wird. Damit trägt das Projekt zu einer besseren Anpassung der Bevölkerung an den Klimawandel und an Naturkatastrophen sowie zu einer nachhaltigeren Nutzung der begrenzten natürlichen Ressourcen bei.