Wirtschaftliche und soziale Entwicklung in fragilen Sekundärstädten - Phase II (PRODESV II)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201767557
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kamerun
Finanzierungsvolumen
€ 8.600.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 7.619.319,76
Noch verfügbar
€ 980.680,24
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
10.08.2020 - 30.06.2026 (geplant)
Startdatum
10.08.2020
Geplantes Enddatum
30.06.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK KAMERUN
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Stadtentwicklung und -verwaltung; Ländliche Entwicklung; Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Wirtschaftliche-Und-Soziale-Entwicklung-In-Fragilen-Sekundaerstaedten---Phase-Ii-Prodesv-Ii-36974.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das FZ-Modul stellt eine FZ-Parallelfinanzierung zum Vorhaben Wirtschaftliche und soziale Entwicklung in fragilen Sekundärstädten (PRODESV) dar, welches die KfW seit dem 01.12.2018 im Auftrag der Europäischen Union durchführt. Das FZ-Programm PRODESV II betrifft vor allem kamerunische Städte, welche in großer Zahl Binnenflüchtlinge aufgenommen haben, die durch die Konflikte im anglophonen Westen vertrieben wurden. Die betroffenen Städte zeichnen sich durch Probleme und fehlende Ressourcen bei der Bewältigung der entstandenen Krise aus und durch die Gefahr zunehmender sozialer Konflikte zwischen Einheimischen und Binnenvertriebenen. Das Programm richtet sich auch an junge Menschen, um ihre Radikalisierung und ihre Tendenz zur Migration in andere Länder oder Regionen zu vermeiden. PRODESV II unterstützt acht ausgewählte Sekundärstädte in den Regionen Westen und Littoral durch den Bau öffentlicher Infrastruktur, die sowohl zur Verbesserung der kommunalen Basisdienstleistungen als auch zur Schaffung von Erwerbsmöglichkeiten dienen soll. Durch das FZ-Vorhaben werden einerseits strukturbildende Wirkungen bei den geförderten Stadtverwaltungen erreicht - einschließlich verbesserter Krisenresilienz - als auch, andererseits, arbeitsplatz- und einkommensschaffende Wirkungen. Der Ansatz ist inklusiv (Einheimische und Migranten) und konfliktpräventiv. Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen 12,64 Mio. EUR. Von den Gesamtkosten entfallen 9,78 Mio. EUR auf die Finanzierung von PRODESV II (i.e.S.), 2,16 Mio. EUR auf die Aufstockung des Mittelstädteprogramms und 0,7 Mio. EUR auf Kosten des Trägers. Im Rahmen von PRODESV II sind ca. 6,88 Mio EUR für Investitionsmaßnahmen vorgesehen. Die Finanzierung der Gesamtkosten erfolgt durch einen FZ-Zuschuss in Höhe von 8,6 Mio. EUR (davon 7,0 Mio. EUR für PRODESV II i.e.S. und 1,6 Mio. EUR für die Aufstockung des Mittelstädteprogramms). Der Eigenbeitrag des kamerunischen Staates - insbesondere zur Deckung von Steuern - beträgt 3,01 Mio. EUR, der der beteiligten Kommunen 0,33 Mio und der von FEICOM 0,7 Mio. EUR.