Reintegration von Binnenflüchtlingen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201767581
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Kongo, Demokratische Republik
Finanzierungsvolumen
€ 20.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 20.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
15.12.2017 - 31.12.2021
Startdatum
15.12.2017
Geplantes Enddatum
31.12.2021
Tatsächliches Enddatum
31.12.2021
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS WORLD FOOD PROGRAMME
Sektoren übergeordnet
Entwicklungsorientierte Nahrungsmittelhilfe/Hilfe zur Ernährungssicherung
Sektoren untergeordnet
Entwicklungsorientierte Nahrungsmittelhilfe
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Reintegration-Von-Binnenfluechtlingen-38310.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Vorhaben verbessert die Lebensverhältnisse von zurückkehrenden Binnenflüchtlingen und aufnehmenden vulnerablen Gemeinden in der Demokratischen Republik Kongo (Democratic Republic of the Congo/DRC) und trägt zu einer Stabilisierung von Post-Konflikt-Gebieten bei (entwicklungspolitisches Ziel). Dazu werden Maßnahmen zur Stärkung der Ernährungssicherheit und Wiederherstellung von Lebensgrundlagen durchgeführt. Zielgruppe des Vorhabens sind Vertriebene und Flüchtlinge sowie deren Gastgemeinden und -familien in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu im Osten des Landes. Im Rahmen der Ernährungssicherung werden vor allem vulnerable Haushalte unterstützt. Durch beschäftigungsintensive Maßnahmen trägt die Zielgruppe dazu bei, produktionsrelevante Infrastruktur zu erstellen bzw. zu rehabilitieren. Gleichzeitig werden dadurch kurzfristig Einkommen geschaffen (food/cash for assets-Ansatz), wodurch sich die Lebensbedingungen verbessern. Außerdem werden entwicklungsorientierte Wertschöpfungsketten initiiert, unter anderem durch landwirtschaftliche Beratung und Stärkung der Kapazitäten von Kleinbauern und ihren Kooperativen. Da Frauen am stärksten von Armut und Ernährungsunsicherheit betroffen und gleichzeitig die wichtigsten Akteure im Landwirtschaftssektor sind, werden sie durch das Vorhaben besonders adressiert. Empfänger der FZ-Mittel sind das Welternährungsprogramm (World Food Programme - WFP) und die Ernährungs- und Landwirt-schaftsorganisation der Vereinten Nationen (Food and Agriculture Organisation - FAO). Beide Organisationen sind auch Träger der Maßnahme. Durch die hier vorgeschlagene weitere Tranche über 20,0 Mio. EUR belaufen sich die Gesamtkosten des Vorhabens auf insgesamt 35,0 Mio. EUR, die vollständig aus einem FZ-Zuschuss finanziert werden. Der Implementierungszeitraum der Leistungen des Gesamtprojekts beträgt insgesamt 36 Monate.