Start up Fazilität
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201768084
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Serbien
- Finanzierungsvolumen
- € 12.914.693,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 12.914.693,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 19.12.2019 - 30.06.2026 (geplant)
- Startdatum
- 19.12.2019
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- SERBIAN ENTREPRENEURSHIP FOUNDATION
- Sektoren übergeordnet
- Finanzwesen
- Sektoren untergeordnet
- Finanzintermediäre des formellen Sektors
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Start-Up-Fazilitaet-38998.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Projekt zur Gründerfinanzierung in Serbien zielt darauf ab, die Finanzierungsmöglichkeiten für Kleinst-, Mikro- und Mittelständische Unternehmen (KKMU) zu verbessern, insbesondere für Existenzgründer und junge Unternehmen. Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit, insbesondere unter Jugendlichen (24,4 %), und der steigenden Auswanderungszahlen ist die Entwicklung eines Gründerfinanzierungsprogramms von großer Bedeutung.Im Rahmen des Vorhabens wird ein Garantiemechanismus für Banken aufgebaut, der Kredite an Start-Ups absichert. Zudem werden Gründerzuschüsse vergeben und flankierende Beratungsangebote bereitgestellt. Auf Basis von Bedarfsanalysen wird eine Kreditlücke von rund 20 Millionen EUR pro Jahr geschätzt, während der Gesamtbedarf für ein umfassendes Existenzgründerprogramm auf bis zu 15 Millionen EUR pro Jahr beziffert wird.Das Hauptziel des Projekts ist die Schaffung von Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten für die Zielgruppe in Serbien. Es soll die Jugendarbeitslosigkeit verringern und Anreize für informelle Privatsektoraktivitäten schaffen, um diese aus der Schattenwirtschaft zu holen. Das Vorhaben ergänzt die bestehende Entwicklungszusammenarbeit im Bereich nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und unterstützt die Deutsch-Serbische Initiative für Wachstum + Beschäftigung.Die Zielgruppe umfasst Existenzgründer, insbesondere junge Menschen, sowie Angestellte aus dem öffentlichen Dienst, Rückkehrende und Minderheiten wie die Roma. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der serbischen Regierung und der KfW umgesetzt, die über umfangreiche Erfahrung in der Gründerfinanzierung verfügt. Durch die Unterstützung der serbischen Regierung beim Aufbau und der Finanzierung einer Start-up-Fazilität wird die deutsche Entwicklungszusammenarbeit sichtbar und auf höchster Regierungsebene aktiv gefördert.