NDP 5 - Unterstützungsprogramm für Straßenunterhaltung und Rehabilitierung
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201768407
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Namibia
- Finanzierungsvolumen
- € 20.000.001,76
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 20.000.001,77
- Noch verfügbar
- € -0,01
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Darlehen
- Laufzeit
- 13.12.2022 - 31.12.2027 (geplant)
- Startdatum
- 13.12.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK NAMIBIA
- Sektoren übergeordnet
- Transport und Lagerhaltung
- Sektoren untergeordnet
- Straßenverkehrswesen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Ndp-5----Unterstuetzungsprogramm-Fuer-Strassenunterhaltung-Und-Rehabilitierung-38105.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Straßennetz bildet das Rückgrat der namibischen Wirtschaft. Auf eine Fläche, die dreimal so groß ist wie Deutschland, kommen nur zweieinhalb Millionen Einwohner. Aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte sind die nationalen Märkte äußerst transportabhängig. Die Netzwerkkosten pro Kopf gehören zu den höchsten der Welt. Die nachhaltige Finanzierung der Verkehrswege stellt für das Land allein aufgrund dieser strukturellen Gegebenheit eine große Herausforderung dar. Der Regierung fehlen oftmals die Mittel, das Straßennetzes ausreichend Instand zu halten.Mit dem zinsverbilligten Darlehen soll der rund 30km lange Abschnitt der Straße TR 7/1 zwischen Usakos und Karibib rehabilitiert werden, die mit über 50 Jahren dringend erneuert werden muss und gleichzeitig zentral für die Erreichung der Zielsetzung unter NDP 5 ist. Der für den nationalen und regionalen Verkehr bedeutsame Streckenabschnitt gehört aufgrund seines hohen Verkehrsaufkommens und der fehlenden Überholmöglichkeiten, zu den unfallträchtigsten in Namibia. Aktuell passieren 91 Unfälle pro Jahr auf diesem Abschnitt. Es ist vorgesehen, neben der Rehabilitierung der aktuellen Spuren abschnittsweise eine Überholspur hinzuzufügen. Das soll vor allem kleineren Fahrzeugen erlauben, langsamere LKW sicher zu überholen. Um die Sicherheit vor allem für die Bewohner der Dörfer Usakos und Karibib zu gewährleisten, sollen bei den Dorfeinfahrten Kreisverkehre und Bremsschwellen integriert werden. Zusätzlich werden rund 80 Flutdurchlässe und drei Brücken verbreitert, um Überschwemmungen auf der Strecke besser zu vermeiden. Wie bereits unter den Vorgängerphasen soll auch dieses Mal der Bauunternehmer mit namibischen kleineren Baufirmen zusammenarbeiten. Dabei ist vorgesehen, dass die namibischenBaufirmen mindestens 25 % des Gesamtvertragswertes umsetzen.