Stärkung der ländlichen Entwicklung durch angepasste Landnutzung und Minderung des Katastrophenrisikos
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201768746
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Tadschikistan
- Finanzierungsvolumen
- € 20.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 2.139.562,45
- Noch verfügbar
- € 17.860.437,55
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 19.12.2022 - 31.12.2029 (geplant)
- Startdatum
- 19.12.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK TADSCHIKISTAN
- Sektoren übergeordnet
- Forstwirtschaft; Andere multisektorale Maßnahmen; Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Tierproduktion; Reduzierung von Katastrophenrisiken; Forstentwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Staerkung-Der-Laendlichen-Entwicklung-Durch-Angepasste-Landnutzung-Und-Minderung-Des-Katastrophenrisikos-40001.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Tadschikistan ist das am stärksten vom Klimawandel betroffene und gleichzeitig ärmste Land Zentralasiens. Knappheit an natürlichen Ressourcen und fehlende Einkommensalternativen führen hier zu Überweidung und Abholzung und in der Folge zu fortgesetzter Degradation der produktiven Ressourcen sowie zu Erdrutschen und Überschwemmungen. Die FZ-Maßnahme Stärkung der ländlichen Entwicklung durch angepasste Landnutzung und Katastrophenrisikominderung fördert die ländliche Entwicklung ausgewählter Distrikte Tadschikistans (Khovaling, Muminabad, Rasht, Panjakent und Kulob City) durch Minderung des Naturkatastrophenrisikos. Auf Basis integrierter Flächennutzungspläne zum nachhaltigen Forst- und Weidemanagement werden Wassereinzugsgebiete aufgeforstet und nachhaltig bewirtschaftet, die Bevölkerung wird mit brennholzsparenden Technologien ausgestattet, und es werden einzelne Infrastrukturmaßnahmen zum Erosions- und Überflutungsschutz durchgeführt. Entsprechend der lokalen Katastrophenanfälligkeit und der Möglichkeit der Umsetzung integrierter Forst- und Weidemanagement-Ansätze werden in den Distrikten Kleinstwassereinzugsgebiete anhand verschiedener Kriterien ausgewählt. Energiesparende Technologien und kleinere Infrastrukturmaßnahmen werden ergänzend an Orten mit funktionalen Beziehungen zu den Forst- und Weideaktivitäten eingesetzt. Die Maßnahme wird über einen Zuschuss (20 Mio. EUR) finanziert. Zielgruppe der Maßnahme sind die in den Projektdistrikten lebenden Forst- und Weidenutzer und die von Naturkatastrophen betroffene Bevölkerung. Ein partizipatives, integriertes und an Wassereinzugsgebieten orientiertes Wald- und Weidemanagement trägt zur Erhöhung der Nachhaltigkeit und Minderung der Erosions-, Dürren-, Erdrutsch- und Überschwemmungsrisiken bei. Zudem werden entsprechende Schutzstrukturen zur Minderung des bestehenden Residualrisiko für Erdrutsche und Überschwemmungen beitragen.