Reproduktive Gesundheit II
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201769041
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Niger
- Finanzierungsvolumen
- € 17.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 6.310.606,13
- Noch verfügbar
- € 10.689.393,87
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 02.12.2019 - 31.12.2028 (geplant)
- Startdatum
- 02.12.2019
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK NIGER
- Sektoren übergeordnet
- Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
- Sektoren untergeordnet
- Förderung reproduktiver Gesundheit
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Reproduktive-Gesundheit-Ii-42196.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das im Niger umgesetzte FZ-Programm Förderung der Reproduktiven Gesundheit wird innerhalb des Gestaltungsspielraums Gesundheit implementiert und knüpft an ein langjähriges Engagement der FZ-im Bereich der reproduktiven Gesundheit an. Dieser Themenbereich ist aufgrund von über sieben Geburten pro Frau sowie einer hohen Rate an schwangerschaftsbedingten Komplikationen noch immer von zentraler Bedeutung für die nigrische Regierung.Die Höhe der Müttersterblichkeit (630/100.000) wie auch die der Säuglingssterblichkeit (24/1.000) lassen sich durch schlechte Gesundheitsversorgung, Personalmangel, den desolaten Zustand der Infrastruktur sowie durch fehlende Medikamente begründen. Gerade im ländlichen Raum ist die Abdeckung der medizinischen Versorgung mit 45% der Bevölkerung nicht ausreichend.Zur Förderung des Angebots an hochwertigen Dienstleistungen im Bereich der reproduktiven Gesundheit werden in der zweiten Phase des Vorhabens werden in der Region Tahoua Gesundheitseinrichtungen ausgebaut, rehabilitiert und ausgestattet. Ergänzend dazu soll über gezielte Sensibilisierungs- und Kommunikationsmaßnahmen n ausgewählten Primar- und Sekundarschulen sowie angrenzenden Dörfern die Nachfrage im Bereich der reproduktiven Gesundheitsleistungen erhöht werden. Zielgruppe ist die Bevölkerung der Region, insbesondere liegt der Fokus auf Frauen im gebärfähigen Alter, Neugeborenen, sowie auf Jugendlichen an Primar- und Sekundarschulen.Die Aus- und Fortbildung von Personal (Fachkräfte, Verwaltung, Lehre) sowie Mitarbeitenden lokaler NROs sind in alle Komponenten integriert (Querschnittsthema). Träger des Vorhabens ist das Gesundheitsministerium (Ministère de la Santé Publique). Die Durchführung erfolgt durch die Regionaldirektion für Gesundheit (Direction Regionale de la Santé Publique) vor Ort. Das Vorhaben (15 Mio. EUR Volumen) wird auf nationaler und regionaler Ebene von einem Durchführungsconsultant begleitet und soll soll innerhalb von 3 bis 4 Jahren umgesetzt werden.