Europäischer Fonds für Südosteuropa (EFSE) - Erweiterung Ukrainefenster III (Begleitmaßnahme)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201770411
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Europa
Finanzierungsvolumen
€ 500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 500.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
19.12.2017 - 18.07.2023
Startdatum
19.12.2017
Geplantes Enddatum
18.07.2023
Tatsächliches Enddatum
18.07.2023
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
THE EUROPEAN FUND FOR SOUTHEAST EUROPE SA, SICAV-SIF
Sektoren übergeordnet
Finanzwesen
Sektoren untergeordnet
Finanzintermediäre des formellen Sektors
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der European Fund for Southeast Europe (EFSE) ist der weltgrößte Mikrofinanzfonds und ein Leuchtturmprojekt für innovative Strukturen im Mikrofinanzbereich. Die überdurchschnittliche Performance wurde zuletzt auf dem G20 Gipfel in Seoul im November 2010 bestätigt. Dort hat der EFSE im Rahmen der G20 SME Finance Challenge Initiative den ersten Preis gewonnen. Durch den EFSE wird der Zugang zu langfristigen Finanzierungen für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) und private Haushalte im Bereich Wohnraum (Erwerb und Modernisierung von Wohnraum) in zwischenzeitlich 16 Ländern Ost- und Südosteuropas verbessert. Der EFSE weist ein hohes Maß an entwicklungspolitischer Zielerreichung und hervorragende finanzielle Ergebnisse auf. Über seine innovative Struktur erzielt der EFSE eine signifikante Hebelung der FZ-Mittel durch Mittel privater und öffentlicher Investoren (Public-Private-Partnership (PPP)-Ansatz). Insgesamt engagieren sich bisher die Regierungen von fünf Ländern und die Europäische Union, sieben bilaterale und internationale Finanzinstitutionen sowie eine Reihe privater Investoren im EFSE, womit ein hohes Maß an Geberkoordinierung erreicht wird. Auf Basis der bewährten Geschäftsstrategie vergibt der EFSE die Mittel im Wesentlichen in Form von mittel und langfristigen Krediten an qualifizierte Finanzinstitutionen in seinen Zielländern. Diese nutzen die Refinanzierung wiederum zur Förderung von KKMU sowie privaten Haushalten.Die Development-Fazilität ist fest an den Fonds gebunden, wird aber aus buchhalterischen Gründen unter einem separaten Treuhandvertrag geführt. Die Fazilität wird vom Fondmanager verwaltet, hat aber als Aufsichtsorgan ein eigenes Komitee, das über die Mittelverwendung und die strategische Ausrichtung entscheidet. Im Rahmen der Development-Fazilität werden Beratungsmaßnahmen für Partnerinstitutionen finanziert. Die Beratungsmaßnahmen sollen die PLI dabei beratend unterstützen. Die Beratung richtet sich sowohl auf neue Themen wie z.B. Responsible Finance, Energieeffizienz und Umweltschutz. Sie deckt aber auch traditionellen Themen wie soziale Aspekte der Mikrofinanzierung, Risikomanagement, Training von Kreditsachbearbeitern und Produktentwicklung ab. Zusätzlich werden über diese Fazilität aber auch die Erstellung von Marktanalysen und Machbarkeitsstudien finanziert. Auch hier hat die KfW den Vorsitz im Komitee inne.