Begleitmaßnahme zu Übertragungsleitung Ruanda - Burundi
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201770460
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Ruanda
- Finanzierungsvolumen
- € 1.999.999,19
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.999.999,19
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 08.04.2019 - 31.12.2023
- Startdatum
- 08.04.2019
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2023
- Tatsächliches Enddatum
- 31.12.2023
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK RUANDA
- Sektoren übergeordnet
- Heizen, Kühlen, Energieverteilung
- Sektoren untergeordnet
- Übertragung und Verteilung von Strom (Verbundnetze)
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Region der Großen Seen wird in ihrer sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung unter anderem von einer unzureichenden Stromversorgung und hohen Erzeugungskosten behindert. Gleichzeitig bieten gemeinsame Energieressourcen in der Region erhebliche Potentiale. Durch die Schaffung eines regionalen Stromverbundnetzes sowie eine gemeinsame Nutzbarmachung der Energieressourcen soll diesen Entwicklungshemmnissen begegnet werden. Es soll so Stromhandel ermöglicht und ein ausreichend großer Markt erschlossen werden, um Investitionen in die regionalen Erzeugungspotentiale zu fördern. In diesem Kontext hat die NBI (Nile Basin Initiative) über NELSAP (Nile Equatorial Lakes Subsidiary Program) ein umfangreiches Programm zum Bau regionaler Übertragungsleitungen unter anderem zwischen Ruanda, Burundi und der Demokratischen Republik Kongo (DRK) vorbereitet, das von der FZ unterstützt wird. Die beschriebenen Module stehen in direktem Zusammenhang zueinander. Gemeinsam sollen die Vorhaben einen Beitrag zur Verbesserung der Energieversorgung in der Region der Großen Seen leisten. Dabei sind die einzelnen Komponenten wechselseitigvoneinander abhängig: Das Design des regionalen Übertragungsnetzes beruht auf einer mittelfristigen Lastprognose und berücksichtigt die geplanten und sich in Umsetzung befindlichen Erzeugungsprojekte. Die Einführung der 220 kV Spannungsebene erhöht nicht nur die Übertragungsleistung und beseitigt langfristig Netzengpässe, sondern ermöglicht perspektivisch auch eine verlustärmere Übertragung des Stroms von den bestehenden und neuen Kraftwerken (vornehmlich Wasserkraft) in die Lastzentren. Letzteres katalysiert (privatwirtschaftliche) Investitionen in die Erzeugungskapazitäten und fördert indirekt die Entwicklung in den übrigen Sektoren der Wirtschaft.