Verbesserung der Basisgesundheitsversorgung, Libyen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201818277
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Libyen
Finanzierungsvolumen
€ 23.798.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 23.738.130,33
Noch verfügbar
€ 59.869,67
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
16.08.2018 - 30.06.2025
Startdatum
16.08.2018
Geplantes Enddatum
31.12.2025
Tatsächliches Enddatum
30.06.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Health
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen
Sektoren untergeordnet
Basisgesundheitsdienste
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Improving Primary Health Care Provision in Libya (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201818277; Verbesserung der Basisgesundheitsversorgung, Libyen (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201818277; Improving Primary Health Care Provision in Libya (Evaluierung) URL: https://mia.giz.de/qlink/ID=253149000
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der Gesundheitssektor in Libyen ist aufgrund der anhaltenden politischen Krise fragmentiert und zerbrechlich. Auf Basisgesundheitsversorgungsebene, die die erste Anlaufstelle für die Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen ist, können die Gesundheitseinrichtungen kein ausreichendes Versorgungsniveau aufrechterhalten. Für gefährdete Bevölkerungsgruppen gibt es zudem keine spezifischen Maßnahmen zur Verbesserung ihres Zugangs zu Gesundheitsdienstleistungen. Ziel: Die Qualität der Gesundheitsversorgung in ausgewählten Gemeinden in Libyen ist verbessert. Insbesondere schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen haben besseren Zugang zu medizinischen Leistungen. Vorgehensweise: Das Vorhaben fördert über Projekte die Erbringung und den Ausbau von asisgesundheitsdienstleistungen in Libyen. Zielgruppe ist in erster Linie die schutzbedürftige Bevölkerung in acht ausgewählten Gemeinden vorwiegend im Westen und Süden Libyens. In jeder Gemeinde wird zunächst die Funktionsfähigkeit der bestehenden Basisgesundheitseinrichtungen untersucht. Je nach Bedarf beinhaltet die Unterstützung die Instandsetzung oder Modernisierung von Räumlichkeiten, die Bereitstellung von Ausstattung, die Instandhaltung und Wartung von medizinischen Geräten oder die Beschaffung von Medikamenten und Diagnosetests. Fachberatung zu klinischen Leitlinien und Unterstützung bei der Umsetzung von Qualitätsstandards sind ebenfalls Teil des Projekts. Das Vorhaben unterstützt die Gesundheitseinrichtungen außerdem, ihr Leistungsspektrum um Angebote für schutzbedürftige Gruppen zu erweitern – zum Beispiel die Behandlung von Menschen mit Behinderungen oder psychosoziale Beratung. Akteure auf allen Ebenen des Gesundheitssystems sowie Gesundheitspersonal und Patienten und Patientinnen werden einbezogen, erarbeiten gemeinsam Maßnahmen zur Verbesserung des Zugangs für schutzbedürftige Gruppen und setzen diese um. Darüber hinaus unterstützt das Vorhaben Fortbildungen für Mitarbeiter*innen von PHCCs sowie das Training von Ausbildern (Training of Trainers), die Fortbildungen vor Ort in den Basisgesundheitseinrichtungen anbieten. Die GIZ und ihre Partner beraten das Gesundheitsministerium, den „Family Practice Approach (FPA) der World Health Organisation (WHO) in den Basisgesundheitseinrichtungen einzuführen, in dem die Gesundheitsbedürfnisse der Menschen und ihre Erwartungen an die Gesundheitsversorgung im Mittelpunkt stehen. Auf diese Weise wird auch die Rolle der Gesundheitskomitees auf kommunaler Ebene bei der Verbesserung des Zugangs gefährdeter Gruppen zu Gesundheitsdiensten gestärkt. Die Nichtregierungsorganisation „International Medical Corps (IMC) ist Durchführungspartner vor Ort.