Lernzentren für die von der Rohingya-Krise betroffenen Kinder Phase II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201818723
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Bangladesch
Finanzierungsvolumen
€ 8.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 8.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
17.12.2018 - 30.06.2021
Startdatum
17.12.2018
Geplantes Enddatum
30.06.2021
Tatsächliches Enddatum
30.06.2021
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
Sektoren übergeordnet
Grundbildung
Sektoren untergeordnet
Grundschulbildung
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Lernzentren-Fuer-Die-Von-Der-Rohingya-Krise-Betroffenen-Kinder-Phase-Ii-41897.htm; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-A-D/Bangladesch_Lernzentren_2022_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-A-D_EN/Bangladesch_Lernzentren_2022_E.pdf
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ziel der zweiten Phase des Vorhabens ist es, für Rohingya-Flüchtlingskinder strukturbildend einen gleichberechtigen Zugang zu standardisierter informeller Grundbildung und Schulmaterial in einer sicheren Lernumgebung zu schaffen. Bislang von Lernangeboten ausgeschlossene, aber auch bereits eingeschriebene Kinder profitieren von einer verbesserten Bildung mit klar definierten Inhalten, besser ausgebildeten Lehrkräften, stabileren Lernzentren sowie deutlich längeren Unterrichtszeiten. Die Umsetzung erfolgt in Einklang mit der neuen, sektorübergreifenden Lernarchitektur (LCFA), die die SchülerInnen auf eine formale Zertifizierung ihrer Kenntnisse vorbereitet. Darüber hinaus legt die zweite Phase einen deutlicheren Schwerpunkt auf Schutzmaßnahmen für Kinder, insbesondere im Hinblick auf die Verringerung geschlechtsspezifischer Gewalt sowie die Verbesserung von Dienstleistungen für Kinder mit Behinderungen. Mit dem Zuschuss in Höhe von 8 Mio. EUR erhalten über 37.000 Rohingya Mädchen und Jungen eine qualitativ hochwertige informelle Grundbildung und eine Grundausstattung an standardisiertem Schulmaterial in einer sicheren und schützenden Lernumgebung. 700 Lehrkräfte sind eingestellt und dazu ausgebildet, den Unterricht anhand des entwickelten Curriculums geschlechtssensibel und schülerorientiert zu gestalten. Die unmittelbare Zielgruppe der KWI-Maßnahme besteht aus Rohingya-Flüchtlingskindern unter besonderer Berücksichtigung von Mädchen und Kindern mit Behinderung. Eine große Anzahl der Kinder erreichen die Lager und provisorischen Siedlungen schwer traumatisiert von den Erlebnissen aus Flucht und Vertreibung. Viele Kinder wurden Opfer und/oder Zeugen von schwerster Gewalt. Das Vorhaben zielt darauf ab, neben Lernangeboten auch qualitativ hochwertige psychosoziale Unterstützung, Gesundheits- und Hygieneförderung sowie Katastrophenvorsorge zum Schutz der Kinder bereitzustellen. Ein spezieller Fokus liegt auf alternativen Bildungsformen, um dem begrenzten Platz für neue Lernzentren, den besonderen Anforderungen von Kindern mit Behinderung sowie den Sicherheitsbedenken von Mädchen entgegen zu wirken.