Stärkung des öffentlichen Managements des Bergbausektors in Mosambik II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201820364
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Mosambik
Finanzierungsvolumen
€ 2.310.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.634.136,41
Noch verfügbar
€ 675.863,59
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.07.2019 - 31.03.2023
Startdatum
01.07.2019
Geplantes Enddatum
31.03.2023
Tatsächliches Enddatum
31.03.2023
Durchführungs- / Trägerorganisation
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) (XM-DAC-5-BGR)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Mosambikanisches Bergbau- und Energieministerium MIREME (Ministério de Recursos Mineráis e Energia)
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Bodenschätze und Bergbau
Sektoren untergeordnet
Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor; Bodenschätze/ Bergbaupolitik und -verwaltung; Erkundung von Bodenschätzen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Stärkung des öffentlichen Managements des Bergbausektors in Mosambik (Phase II) (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Afrika/3005_2018-2036-4_Mosambik_Staerkung_BergbausektorII.html; Strengthening public management of the mining sector II in Mozambique (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/EN/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Afrika/3005_2018-2036-4_Mosambik_Staerkung_BergbausektorII_en.html?nn=338482
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der Rohstoffsektor nimmt in Mosambik durch Förderung und Export von insbesondere Kohle, Gas, Schwermineralsanden, Gold, Tantal, Graphit und Edelsteinen einen wirtschaftlich wichtigen Platz ein. Kernproblem ist die unzureichende Planungs- und Steuerungsfähigkeit der Regierung im Bergbausektor. Bergbauaktivitäten und -exporte werden hinsichtlich Mengen und Qualitäten nur ungenügend überwacht. Dadurch gibt es Schwierigkeiten bei der Festsetzung von Förderzins und Steuern, wodurch dem Staat Einnahmen entgehen. Das BGR-Projekt zielt auf die weitere Stärkung der fachlichen und organisatorischen Kapazitäten des Bergbauministeriums (MIREME) und der zugehörigen Institutionen zur verbesserten Umsetzung der staatlichen Instrumente und Kompetenzen ab. Konkret bedeutet das, dass das Projekt bspw. die staatlichen Stellen bei Visiten bestehender Bergbauprojekte begleitet. Dort werden von den Firmen gemeldete Abbaumengen und ­qualitäten überprüft. Das Vorgehen wird in einem Leitfaden festgehalten, so dass MIREME eine einheitliche Grundlage für strukturierte und qualitative Prüfungen zur Verfügung hat. Weiterhin unterstützt das Projekt den Aufbau und die Begleitung einer Arbeitseinheit im MIREME, die die Berechnungen zur Festsetzung von Exportsteuern anhand international anerkannter Kriterien vornimmt und die Angaben der Exportfirmen prüfen und korrigieren kann. Die BGR organisiert Capacity Building Maßnahmen in geowissenschaftlichen Themen wie z.B. geophysikalische Explorationsmethoden, Labortechnik oder zur Strukturierung einer Bohrkerndatenbank. Darüber hinaus finden Feldkampagnen statt, bei denen die BGR und das MIREME geologische Informationen zu Rohstoffvorkommen einholen, aufbereiten und veröffentlichen. Alle Maßnahmen tragen zu verbesserten Informationen über den mosambikanischen Rohstoffmarkt bei und erhöhen die Attraktivität u.a. für potentielle Investoren. Die Arbeit des MIREME wird transparenter und auch für die Öffentlichkeit sichtbarer.