Management natürlicher Ressourcen und Erhalt von Ökosystemleistungen für nachhaltige Entwicklung m ländlichen Raum des Südkaukasus (ECOserve)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201820620
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Europa
Finanzierungsvolumen
€ 25.610.206,00
Kofinanzierter Betrag
€ 6.960.206,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 18.564.036,25
Noch verfügbar
€ 7.046.169,75
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.12.2018 - 31.12.2025 (geplant)
Startdatum
01.12.2018
Geplantes Enddatum
31.12.2025
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Landwirtschaftsministerium, Umweltministerium, Ministerium für Energie-Infrastruktur und natürliche Ressourcen
Sektoren übergeordnet
Forstwirtschaft; Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein; Umweltschutz allgemein; Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Energieeinsparung und Effizienz (Nachfrageseite); Forstpolitik und -verwaltung; Landwirtschaftspolitik und -verwaltung; Biodiversität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Management of natural ressources and safeguarding of ecosystem services for sustainable rural development in the South Caucasus (ECOserve) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201820620; Management natürlicher Ressourcen und Erhalt von Ökosystemleistungen für nachhaltige Entwicklung m ländlichen Raum des Südkaukasus (ECOserve) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201820620
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Landnutzungssysteme der südkaukasischen Länder sind von Verödungserscheinungen betroffen. Hauptursachen sind die Über- und Unternutzung der Weiden, ein massiver Holzeinschlag zum Brennholzgewinn, fehlende Alternativen zur Energieerzeugung sowie ein geringes Umweltbewusstsein. Diese Probleme wirken sich direkt auf die Lebensbedingungen der Menschen in den ländlichen Regionen aus. Viele Haushalte sind von Energiearmut betroffen und darauf angewiesen, Wärme über natürliche Ressourcen zu generieren. Dies erhöht den Druck auf die Wälder und verhindert eine verlässliche Energieversorgung für die Landbevölkerung. Ziel: Die Voraussetzungen für eine klima- und biodiversitätsfreundliche Nutzung der natürlichen Ressourcen sind, mit besonderem Augenmerk auf die Energiesicherheit der Landbevölkerung, langfristig verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt fördert eine Herangehensweise, um eine klima- und biodiversitätsfreundliche Nutzung von natürlichen Ressourcen zu ermöglichen. Das übergeordnete Ziel ist es, die Voraussetzungen für eine klimafreundliche Nutzung von Weideland, Ackerflächen und Wäldern zu verbessern. Zudem liegt der Fokus auf der Energiesicherheit für die Landbevölkerung. Das Projekt agiert in folgenden Handlungsfeldern: - Es entwickelt Methoden, um die Flächennutzung zu verbessern und natürliche Ressourcen effizienter nutzbar zu machen. Das Projekt setzt dabei neben Holz auf Dung und geeignete landwirtschaftliche Rest- und Abfallstoffe, die ständig anfallen und sich vermarkten lassen. - Es fördert Pilotaktivitäten für klimafreundliches Weidemanagement, Energieeffizienz und alternative Energien, zum Beispiel indem es die Energieeffizienz ausgewählter Öfen für feste Biomasse bewertet und darauf basierend energieeffiziente Modelle erkennt und baut. - Es arbeitet strategisch mit Partnern zusammen, um die Umweltbildung und -forschung auszubauen und entwickelt Sensibilisierungs- und Umweltbildungskampagnen speziell für Jugendliche.