Stärkung der regionalen Qualitätsinfrastruktur für ausgewählte Sektoren
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201821297
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 1.330.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.015.582,08
- Noch verfügbar
- € 314.417,92
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.09.2019 - 28.02.2023
- Startdatum
- 01.09.2019
- Geplantes Enddatum
- 28.02.2023
- Tatsächliches Enddatum
- 28.02.2023
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) (XM-DAC-5-PTB)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- East African Community Secretariat, EACS
- Sektoren übergeordnet
- Industrie; Handelspolitik und -regeln/handelsbezogene Anpassungsmaßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Regionale Handelsabkommen; Technologieforschung und -entwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ein wichtiges Ziel der ostafrikanischen Staatengemeinschaft (EAC) ist es, die wirtschaftliche Integration innerhalb der Region zu stärken. Verschiedene Sektoren wurden vom EAC-Sekretariat als prioritär für die Wirtschaftsentwicklung identifiziert. Dazu zählen u.a. die Bereiche pharmazeutische Produktion, Leder, Obst und Gemüse. Um diese Wertschöpfungsketten zu fördern, unterstützt das Vorhaben die Stärkung der regionalen Qualitätsinfrastruktur. Diese ist oft nur unzureichend. Das heißt, es fehlt beispielsweise an verlässlichen Laboranalysen, an harmonisierten Standards und generell an Wissen zur Bedeutung von Qualitätsmanagement. Durch verbesserte Möglichkeiten, die Qualität von Produkten sicherzustellen, zu kontrollieren und zu zertifizieren, ergeben sich positive Effekte für den (regionalen) Handel und gleichzeitig für den Verbraucherschutz. Das Vorhaben stärkt Kompetenzen und Kapazitäten für die Bereitstellung und Nutzung von Dienstleistungen der Qualitätsinfrastruktur. Insbesondere der Austausch zwischen staatlichen (regulierenden) Behörden und privatwirtschaftlichen Akteuren wird gefördert. Daher wird sowohl mit Ministerien und staatlichen Organisationen der Qualitätsinfrastruktur zusammen gearbeitet, als auch mit der Privatwirtschaft und ihren Verbänden. Wesentliche Maßnahmen sind die Organisation regionaler Strategieveranstaltungen mit dem EAC Sekretariat, die gemeinsame Erstellung von Aktionsplänen und Good Practices, die Durchführung von Fachtrainings für Prüflabore (einschließlich Beschaffung von Laborgeräten), Unterstützung bei der Durchführung von Vergleichsmessungen und die Verbesserung der Informationsangebote für den Privatsektor zu Qualitätsthemen. Umsetzungspartner des Projekts ist das EAC Sekretariat und die Maßnahmen werden unter Beteiligung aller sechs EAC Partnerländer (Burundi, Kenia, Ruanda, Süd-Sudan, Tansania, Uganda) an unterschiedlichen Orten in der EAC durchgeführt.