Grenzüberschreitendes Wassermanagement in der SADC-Region

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201821941
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Subsahara-Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 41.430.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 27.500.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 11.104.003,22
Noch verfügbar
€ 30.325.996,78
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2020 - 30.06.2026 (geplant)
Startdatum
01.01.2020
Geplantes Enddatum
30.06.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Southern African Development Community (SADC)-Sekretariat
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Erhaltung von Wasserressourcen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Grenzüberschreitendes Wassermanagement in der SADC-Region (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201821941; Transboundary Water Management in SADC (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201821941
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Das südliche Afrika leidet unter Wasserknappheit und einer ungleichmäßigen Verteilung der Wasservorkommen. Da das meiste Wasser aus grenzüberschreitenden Flüssen stammt, wirkt sich die Wassernutzung eines Landes oft negativ auf die Nachbarländer aus. Um die Wassersicherheit in der Region zu gewährleisten, ist ein wirksamer Schutz der Flusseinzugsgebiete notwendig. Bestimmte Landnutzungsmethoden, eine wachsende Bevölkerung und unzureichende Einkommensmöglichkeiten führen zu Überweidung, Erosion mit schwerwiegenden Folgen für Weide-, Anbau- und Feuchtflächen. Ziel: Die grenzüberschreitenden Wasservorkommen in der SADC-Region, vor allem im Einzugsgebiet des Oranje-/Senqu-Flusses, werden durch Konzepte für die integrierte Bewirtschaftung von Flusseinzugsgebieten umweltfreundlich geschützt und genutzt. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt SADC bei der Umsetzung politischer Maßnahmen, Strategien, Leitlinien und Instrumente für eine bessere Zusammenarbeit zu grenzüberschreitenden Wasserressourcen. Das Vorhaben: - fördert politische Grundlagen - unterstützt Institutionen - begleitet die Umsetzung in ausgewählten Einzugsgebieten und Mitgliedstaaten der SADC - fördert den Dialog zwischen den Mitgliedstaaten zu grenzüberschreitendem Wasserressourcenmanagement Einen Schwerpunkt bildet ein umfassendes nationales Programm zur integrierten Bewirtschaftung von Flusseinzugsgebieten (Integrated Catchment Management, ICM) in Lesotho, das von der Europäischen Union mit 27,5 Millionen Euro kofinanziert wird. Lesotho gilt als ?Wasserturm des südlichen Afrikas. Alle wasserbezogenen Themen und Maßnahmen des Landes wirken sich unmittelbar flussabwärts im Einzugsgebiet des Oranje-Senqu aus. Die Akteure in Lesotho lernen aus den in der Region gesammelten Erfahrungen und können so einen Beitrag zur regionalen Agenda leisten.