Nutzung und Umsetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und der Ukraine im Bereich Handel

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201821974
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Ukraine
Finanzierungsvolumen
€ 68.102.873,00
Kofinanzierter Betrag
€ 27.602.873,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 40.104.083,55
Noch verfügbar
€ 27.998.789,45
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2020 - 31.07.2025
Startdatum
01.04.2020
Geplantes Enddatum
31.07.2025
Tatsächliches Enddatum
31.07.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft der Ukraine
Sektoren übergeordnet
Industrie; Handelspolitik und -regeln/handelsbezogene Anpassungsmaßnahmen
Sektoren untergeordnet
Handelspolitik und -verwaltung; Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU)
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Utilization and implementation of the Association Agreement between the EU and Ukraine in the field of trade (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201821974; Nutzung und Umsetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und der Ukraine im Bereich Handel (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201821974
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die ukrainische Wirtschaft steht einer Krise gegenüber: Nachdem sie schwer von der COVID-19-Pandemie getroffen wurde, hat die russische Invasion seit 2022 die wirtschaftliche Situation des Landes grundlegend verschlechtert, besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Dazu zählt, dass wirtschaftliche Infrastruktur zerstört wurde und qualifizierte Arbeitskräfte geflohen sind. Investitionen in das Land sind mit hohen Risiken verbunden. Allerdings bieten das Assoziierungsabkommen zwischen der Ukraine und der Europäischen Union (EU), das unter anderem für stärkere wirtschaftliche Bindungen steht, sowie der Status als EU-Beitrittskandidat neue wirtschaftliche Möglichkeiten. Ziel: KMU in der Ukraine sind widerstandsfähig und tragen durch Innovationen und Exporte zum nachhaltigen Wiederaufbau bei. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt KMU in Unternehmensnetzwerken in allen ukrainisch kontrollierten Gebieten. Dabei organisiert es Maßnahmen, die Kompetenzen in der kommunalen Wirtschaftsförderung und Innovationsprojekte fördern. In Fachforen, Schulungen, Einzelberatungen und internationalen Austauschprogrammen können Unternehmer*innen so neue Werkzeuge und moderne Geschäftsansätze erlernen. Durch Zuschüsse und subventionierte Kredite trägt das Projekt dazu bei, dass ukrainische Unternehmen ihren Betrieb im Krieg aufrechterhalten, eine bessere Widerstandsfähigkeit aufbauen und Investitionen erhalten können. Mit einem hohen Zuschuss an das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (United Nations Development Programme, UNDP) trägt das Projekt dazu bei, die lokale ukrainische Wirtschaftsinfrastruktur wiederherzustellen. Das Projekt erleichtert ferner ukrainischen Unternehmen den Eintritt in den EU-Markt. Dazu arbeitet es mit zuständigen Behörden, um das Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung von Waren (Agreement on Conformity Assessment and Acceptance of Industrial Products, ACAA) technisch und rechtlich vorzubereiten. Das Abkommen vereinfacht die Einfuhr von ukrainischen Waren in den europäischen Markt. Ergänzend können die Unternehmen bei Messen ihre Produkte international präsentieren.