Soziale und ökonomische Integration von Ex-Kombattanten und von Konflikt betroffenen Gruppen
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201822006
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Äthiopien
- Finanzierungsvolumen
- € 5.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 4.732.708,75
- Noch verfügbar
- € 267.291,25
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 19.12.2018 - 08.07.2025
- Startdatum
- 19.12.2018
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2025
- Tatsächliches Enddatum
- 08.07.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Health
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Basisgesundheitswesen; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Basisgesundheitsdienste; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Soziale und ökonomische Integration von Ex-Kombattanten und von Konflikt betroffenen Gruppen (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201822006; Social and economic reintegration of ex-combatants and conflict affected groups (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201822006
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Frauen in Äthiopien sind benachteiligt, weil sie sich zumeist um Haus und Kinder kümmern müssen, während Männer studieren oder arbeiten gehen. Diese Rollenverteilung wird durch Gesetze und soziale Normen gedeckt. Der Zugang der Frauen zu Bildung, Einkommen und politischer Teilhabe ist dadurch erschwert. Außerdem ist Gewalt gegen Frauen verbreitet. Durch den Bürgerkrieg im Norden des Landes hat sich die Lage verschärft. Vergewaltigungen, Missbrauch und Diskriminierung werden dort bewusst als Kriegswaffe eingesetzt. Die äthiopische Regierung ist bestrebt, alle Überlebende solcher Gewalttaten umfassend zu versorgen. Dabei stehen jedoch nur bedingt die tatsächlichen Bedürfnisse der Frauen im Mittelpunkt, zudem mangelt es an Ausstattung und Ressourcen. Ziel: In ausgewählten Regionen Äthiopiens haben Frauen, die Überlebende von sexueller und geschlechterbasierter Gewalt (Sexual and Gender-based Violence, SGBV) sind, einen besseren Zugang zu bedürfnisgerechter Unterstützung und Versorgungsleistungen. Vorgehensweise: Das Projekt richtet sich an gewaltbetroffene Frauen, Frauenorganisationen, relevante Gesundheitseinrichtungen und die Gemeinden. Es umfasst folgende Maßnahmen: 1. Das Projekt organisiert medizinische Gebrauchsgüter und Schulungen, damit die Gesundheitseinrichtungen Frauen, die Überlebende von Gewalt sind, bedarfsgerecht medizinisch und psychologisch versorgen können. 2. In den Gemeinden arbeitet das Projekt mit lokalen Frauenorganisationen, Jugendlichen und einflussreichen Persönlichkeiten zusammen. Dabei sollen Gleichberechtigung gefördert, Traumata bearbeitet, Diskriminierung abgebaut, Gewalt vorbeugt und die Ausgrenzung von Frauen, die Überlebende von Gewalt sind, beendet werden. 3. Gewaltbetroffenen Frauen finanziert das Projekt zudem Ausstattungen und Weiterbildungen, damit sie sich ein Geschäft aufbauen und selbstständig für ihren Lebensunterhalt sorgen können.