Verbesserung der Qualität und Attraktivität der Berufsbildung im Libanon

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201822089
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Libanon
Finanzierungsvolumen
€ 13.300.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 3.500.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 7.180.736,17
Noch verfügbar
€ 6.119.263,83
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2021 - 31.05.2027 (geplant)
Startdatum
01.10.2021
Geplantes Enddatum
31.05.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Libanesisches Bildungsministerium
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung
Sektoren untergeordnet
Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Improving Quality and Attractiveness of TVET in Lebanon (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201822089; Verbesserung der Qualität und Attraktivität der Berufsbildung im Libanon (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201822089
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Seit dem Ende des Bürgerkriegs beschränkt sich die Berufsbildung im Libanon fast ausschließlich auf eine schulische Ausbildung mit begrenzter Praxiserfahrung. Sie orientiert sich wenig am Arbeitsmarkt und der Privatwirtschaft. Dadurch arbeiten viele Absolvent*innen nicht in den Berufen, für die sie ausgebildet wurden und bleiben nach ihrem Abschluss häufig arbeitslos. Den libanesischen Arbeitsmarkt prägen eine niedrige Beschäftigungsquote und viele ausländische Arbeitskräfte. Zudem fehlt es an Schulungsmöglichkeiten für Geflüchtete, die Wirtschaft beteiligt sich unregelmäßig an beruflicher Bildung, öffentliche Investitionen reichen nicht aus und veraltete Einrichtungen beeinträchtigen die Qualität der Ausbildungsprogramme. Ziel: Die berufliche Aus- und Weiterbildung in Berufen mit langfristigen Beschäftigungspotenzialen ist verbessert und entspricht den Bedarfen der libanesischen Wirtschaft. Gleichzeitig sind die Beschäftigungsmöglichkeiten für marginalisierte Gruppen gesteigert. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt die Generaldirektion für Berufliche Bildung und einzelne Arbeitgeber*innen dabei, bedarfsorientierte berufliche Aus- und Weiterbildungen auszubauen. Hierfür agiert das Projekt in folgenden Handlungsfeldern: •Es baut die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Berufsbildungseinrichtungen und der Privatwirtschaft aus, indem es Schulbeiräte einrichtet.• Es fördert Fortbildungen für Schulpersonal. •Es integriert digitale Unterrichtseinheiten, die einen ununterbrochenen Zugang zur Bildung gewährleisten. •Es verbessert, abgestimmt mit der Privatwirtschaft, praxisorientierte Berufsbildungsprogramme in der Wartung von Produktionsmaschinen, der Gesundheitsinspektion, der Lebensmittelsicherheit sowie anderen Berufsfeldern mit guten Beschäftigungsaussichten. •Es verbessert die Qualität von betrieblichen Schulungen für Mitarbeiter*innen sowie von praxisorientiertem Lernen in Betrieben für ausgewählten Berufsfeldern.