Governance und nachhaltiges Management der natürlichen Ressourcen der Räume Comoé und Tai
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201822428
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Côte d'Ivoire
- Finanzierungsvolumen
- € 36.300.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 8.500.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 27.547.719,56
- Noch verfügbar
- € 8.752.280,44
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.02.2020 - 28.02.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.02.2020
- Geplantes Enddatum
- 28.02.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministère de l' Agriculture et du Développement Rural (MINADER) Landwirtschaftsministerium
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein; Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Biodiversität; Landwirtschaftsentwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Governance und nachhaltiges Management der natürlichen Ressourcen der Räume Comoé und Tai (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201822428; Governance and sustainable management of natural resources in the Comoé and Taï area, Côte d’Ivoire (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201822428
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die Landwirtschaft bestimmt die wirtschaftliche Entwicklung der Côte d’Ivoire. Zwei Drittel der ivorischen Bevölkerung sind direkt von ihr abhängig. Jedoch führte die drastische Ausweitung der Anbauflächen für Exportkulturen dazu, dass heute 80 Prozent der ivorischen Wälder als zerstört gelten. Gefährdet davon sind auch die Nationalparks Taï und Comoé, die beide zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören, sowie das Naturreservat Bossématié. Insbesondere die fortschreitende Land-, Vieh- und Fischereiwirtschaft der im Umland der Parks lebenden Bevölkerung überlastet die natürlichen Ressourcen und bedroht die einmalige Artenvielfalt der Schutzgebiete. Bisher sind die staatlichen und zivilgesellschaftlichen Institutionen nicht ausreichend befähigt, die langfristige Nutzung der Naturressourcen integrativ und kooperativ zu gestalten und so die Nationalsparks und Naturreservate dauerhaft zu schützen. Ziel: Die integrierte Steuerung, um natürliche Ressourcen langfristig und umweltfreundlich zu nutzen, die landwirtschaftliche Produktivität zu steigern und das Schutzgebietsmanagement auszubauen, ist verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt: - steigert die Kompetenzen der Naturschutzbehörde, um die Steuerung der Schutzgebiete zu verbessern und sie effizienter zu managen. - fördert eine langfristige und umweltfreundliche Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen in ausgewählten Gebieten. Gleichzeitig steigert es die landwirtschaftliche Produktivität von Kleinbäuerinnen und -bauern durch neue Anbaumethoden und geeignetes Saatgut. - führt ein Agroforstsystem ein, um ausgelaugte Böden zu regenerieren, ihre landwirtschaftliche Produktivität wiederherzustellen und gleichzeitig den Klimawandel zu bekämpfen. Dafür arbeitet das Projekt sowohl mit staatlichen Organisationen wie der Naturschutzbehörde (OIPR) und den land- und forstwirtschaftlichen Beratungsdiensten als auch mit zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen. Dabei wird das Projekt von der Europäische Union (EU) kofinanziert.