Wasser- und Sanitärversorgung für Flüchtlingssiedlungen und aufnehmende Gemeinden im Norden Ugandas

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201849512
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Uganda
Finanzierungsvolumen
€ 30.900.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 6.950.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 22.241.811,90
Noch verfügbar
€ 8.658.188,10
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2018 - 31.12.2025
Startdatum
01.10.2018
Geplantes Enddatum
30.06.2026
Tatsächliches Enddatum
31.12.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Water and Environment
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung; Wiederaufbau und Wiederherstellungsmaßnahmen
Sektoren untergeordnet
Kurzfristiger Wiederaufbau und Rehabilitierung unmittelbar nach Notsituationen; Erhaltung von Wasserressourcen; Aus- und Fortbildung im Bereich Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement; Grundlegende Versorgung im Bereich Sanitärversorgung und Abwassermanagement
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Wasser- und Sanitärversorgung für Flüchtlingssiedlungen und aufnehmende Gemeinden im Norden Ugandas (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201849512; Water supply and sanitation for refugee settlements and host communities in northern Uganda (Evaluierung) URL: https://mia.giz.de/qlink/ID=253494000; Water supply and sanitation for refugee settlements and host communities in northern Uganda (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201849512
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Uganda nimmt am meisten Flüchtlinge in Afrika auf und ist ein Pilotland, um die Maßnahmen der Vereinten Nationen (United Nations, UN) zur Flüchtlingshilfe umzusetzen. Der integrierte Plan für den Wasser- und Umweltbereich (Water and Environment Refugee Response Plan, WESRRP) regelt dabei die langfristige Wasser- und Sanitärversorgung in Flüchtlingssiedlungen und aufnehmenden Gemeinden. Während humanitäre Organisationen meist kurzfristige Lösungen bieten, ermöglicht der WESRRP den Übergang zu einer langfristigen Versorgung durch nationale Institutionen. Ziel: Ausgewählte Flüchtlingssiedlungen und aufnehmende Gemeinden haben eine langfristige Wasser- und Sanitärversorgung. Die Leistungsfähigkeit nationaler, regionaler und lokaler Behörden und Institutionen ist verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt Verantwortliche: National: Es berät das WESRRP-Sekretariat im ugandischen Wasser- und Umweltministerium, um nationale und internationale Handlungsträger*innen besser zu koordinieren. Regional: Das Vorhaben berät die dezentralen Ministeriumseinheiten, besonders die Betreiberorganisation Northern Umbrella Water and Sanitation, (NUWS) darin, Wassersysteme zu übernehmen, zu verbessern und zu warten. In den Distrikten: Lokale Verwaltungen in Arua, Yumbe, Madi-Okollo und Terego berät es, um ihre Dienstleistungen in der Wasser- und Sanitärversorgung zu optimieren. Lokal: Das Vorhaben schult und bildet Handpumpenmechaniker*innen zu Betrieb und Wartung fort. Zudem fördert es Maßnahmen, die die Hygiene- und Sanitärbedingungen verbessern. Das Vorhaben arbeitet an der Schnittstelle zwischen humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit, um langfristige Versorgungsstrukturen zu schaffen.