Unterstützung der Aufnahmegemeinden für geflüchtete Menschen in den Grenzregionen von Kolumbien, Ecuador und Peru

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201849579
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Südamerika
Finanzierungsvolumen
€ 94.605.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 49.000.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 39.367.887,63
Noch verfügbar
€ 55.237.112,37
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
25.09.2018 - 30.09.2025
Startdatum
25.09.2018
Geplantes Enddatum
31.01.2028
Tatsächliches Enddatum
30.09.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Kolumbien: Agencia Presidencial de Cooperación, APC; Ecuador: Ministerio de Relaciones Exteriores y Mobilidad Humana
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Unterstützung der Aufnahmegemeinden für geflüchtete Menschen in den Grenzregionen von Kolumbien, Ecuador und Peru (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201849579; Unterstützung der Aufnahmegemeinden für geflüchtete Menschen in den Grenzregionen von Kolumbien, Ecuador und Peru (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201849579
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Aufgrund der Wirtschafts- und Sicherheitslage haben bis Dezember 2024 mehr als 7,89 Millionen Menschen Venezuela verlassen. Die Mehrheit hält sich in Lateinamerika und der Karibik auf. Die Hauptzielländer sind Kolumbien, Peru und Ecuador. Die hohe Anzahl an Menschen auf der Flucht, ständig wechselnden Migrationsströme, die wirtschaftlichen Gegebenheiten und die Lage in den aufnehmenden Gemeinden sind für die drei Länder erhebliche Herausforderungen. Sie setzen sich dafür ein, den Geflüchteten Bildung und Gesundheitsleistungen bereitzustellen, ihren Aufenthaltsstatus zu regeln, sie in die Wirtschaft zu integrieren sowie sie vor Menschenhandel, Gewalt und Ausbeutung zu schützen. Viele Gemeinden, die Menschen auf der Flucht aufnehmen, befinden sich in Hauptstädten und Grenzregionen mit schwierigen Bedingungen. Die Bevölkerung lebt teils in prekären Verhältnissen. Ziel: Staatliche und zivilgesellschaftliche Handlungsträger in den Grenzregionen und entlang der Migrationsrouten Kolumbiens, Ecuadors und Perus sind besser in der Lage, die hohe Anzahl an Menschen aus Venezuela und Kolumbien sozialverträglich und in Arbeit zu integrieren. Vorgehensweise: Das Programm arbeitet international, regional und lokal mit öffentlichen Partnern, der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft der drei Länder zusammen. Unter anderem durch Beratung, Finanzierungen, und Technologie-Transfer engagiert es sich für einen regulierten Aufenthaltsstatus, die sozioökonomische Integration, ein friedliches Zusammenleben und Schutz. In Abstimmung mit den staatlichen Partnern und privaten Unternehmen fördert das Programm die Schaffung von Arbeitsplätzen. Es unterstützt zudem Start-ups und Kleinstunternehmen, zum Beispiel durch Zugang zu finanziellen Dienstleistungen wie Mikrokredite. Ferner setzt das Programm mit staatlichen und privaten Organisationen Berufsbildungsprogramme um, die sich an Menschen auf der Flucht sowie die schutzbedürftige lokale Bevölkerung richten.