Irak - IOM Irak Wirtschaftlicher Wiederaufbau durch Beschäftigung und Wiederbelebung der lokalen Wirtschaft

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201849587
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Irak
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
07.12.2018 - 31.03.2021
Startdatum
07.12.2018
Geplantes Enddatum
31.03.2021
Tatsächliches Enddatum
31.03.2021
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
INTERNATIONAL ORGANIZATION FOR MIGRATION
Sektoren übergeordnet
Wiederaufbau und Wiederherstellungsmaßnahmen
Sektoren untergeordnet
Kurzfristiger Wiederaufbau und Rehabilitierung unmittelbar nach Notsituationen
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Irak---Iom-Irak-Wirtschaftlicher-Wiederaufbau-Durch-Beschaeftigung-Und-Wiederbelebung-Der-Lokalen-Wirtschaft-42280.htm; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-E-K/Irak_IOM_2025_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-E-K_EN/Irak_IOM_2025_E.pdf
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der Ausbruch der bewaffneten Konflikte im Irak hat seit 2014 zu einer der weltweit größten humanitären Krisen geführt. Durch die langjährigen kriegerischen Auseinandersetzungen mit islamistischen Gruppen, insbesondere dem sogenannten Islamischen Staat, war zwischenzeitlich ein Drittel des Landes besetzt. Durch Militärinterventionen und Befreiung der Städte gilt der Konflikt nun als beendet.Insgesamt galten rund 5,8 Mio. Menschen durch das Aufkommen des Islamischen Staates ab 2014 als vertrieben. Seit September 2017 begann ein Großteil der binnenvertriebenen Bevölkerung als auch ein teil der Flüchtlinge aus dem Ausland zurückzukehren.Der hohe Zustrom von IDPs in befreite Gebiete bzw. Heimatkommunen, stellt eine starke Belastung für die wirtschaftliche und sozioökomische Situation aufnehmender Kommunen dar. Die Spannungen zwischen Binnenvertriebenen, Rückkehrern und Einwohnern sind entsprechend hoch, wobei insbesondere die Konkurrenz um bezahlte Beschäftigung und Arbeitsplätze eine kritische Rolle spielt.Ziel dieser SI-Maßnahme ist es, mittel- bis langfristige Einkommensmöglichkeiten für Binnenvertriebene, Rückkehrer und bedürftige Einwohner dieser Zielkommunen zu schaffen. Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen dabei Maßnahmen zur A) Verbesserung der Beschäftigungsbefähigung (Berufsbildungstraining, On-the-job Training, Jobvermittlung), B) Vergabe von kleinen Zuschüssen (bis 1.500 USD) an bedürftige Personen um ein Kleinstunternehmen zu starten oder zu erweitern, C) Zuschüsse an kleine und mittlere Unternehmen (bis 40.000 USD) um zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen, D) Cash-for-Work (CfW) Maßnahmen, um Bedürftigen eine kurzfristige Einkommensmöglichkeit zu bieten, E) Sanierung und Bereitstellung von wirtschaftsfördernder Infrastruktur innerhalb der Zielkommunen, um es Unternehmen zu erleichtern sich wieder anzusiedeln und zu expandieren.Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die wirtschaftliche Situation in den betroffenen Zielkommunen zu revitalisieren und somit auch die soziale Kohäsion der verschiedenen Bevölkerungsgruppen dieser Zielkommunen zu stärken und Konflikte zu reduzieren. Gleichzeitig soll die Fähigkeit der relevanten Ministerien und Institutionen gestärkt werden, Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen und Beschäftigung besser zu koordinieren und auf lokaler Ebene Kleinst-, Klein- und mittlere Unternehmen (KKMU) zu unterstützen.