Unterstützung von UNHCR bei der Umsetzung des Globalen Flüchtlingspaktes im Nexus humanitäre Hilfe, Entwicklung, Frieden

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201849652
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 103.525.086,28
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 134.011.344,89
Noch verfügbar
€ -30.486.258,61
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
19.11.2018 - 30.04.2025
Startdatum
19.11.2018
Geplantes Enddatum
31.03.2025
Tatsächliches Enddatum
30.04.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Partnerministerien
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Support to UNHCR in implementation of Global Compact on Refugees in Humanitarian Development Peace Nexus (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201849652; Unterstützung von UNHCR bei der Umsetzung des Globalen Flüchtlingspaktes im Nexus humanitäre Hilfe, Entwicklung, Frieden (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201849652
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Rund 130 Millionen Menschen sind 2024 auf der Flucht. Das ergeben Daten des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR). Für die internationale Gemeinschaft ist es eine besonders wichtige humanitäre und politische Aufgabe, Geflüchtete zu schützen sowie Perspektiven für sie zu schaffen. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, haben die Mitgliedstaaten der UN 2018 den Globalen Flüchtlingspakt verabschiedet. Regierungen, internationale Organisationen und die Zivilgesellschaft arbeiten zusammen, um die Eigenständigkeit der Geflüchteten zu fördern, den Druck der Aufnahmeländer zu verringern und umfassende Hilfsmaßnahmen zu ermöglichen. Hierfür hat die deutsche Regierung das globale Programm initiiert. Ziel ist es, neue Wege zur Unterstützung von Geflüchteten zu entwickeln, zu testen und umzusetzen. Das Programm, das neue Erkenntnisse mit der internationalen Gemeinschaft teilt, integriert die Perspektiven der humanitären Hilfe, der Entwicklung und der Friedenskonsolidierung. Bekannt ist diese Herangehensweise als Humanitarian-Development-Peace (HDP) Nexus. In Zusammenarbeit mit dem UNHCR stellt das Programm langfristige Lösungen für Geflüchtete und die Aufnahmegemeinschaften zur Verfügung. In Mauretanien unterstützt es zum Beispiel die nationale Regierung und die Kommunalverwaltung dabei, Geflüchtete in die Gemeinden zu integrieren. Ziel ist es, einen besseren Zugang für die Zielgruppe zu staatlichen Leistungen wie Bildung und Gesundheitsfürsorge zu schaffen. Das Programm sammelt und analysiert gewonnene Erkenntnisse und teilt sie mit anderen Akteuren, die im HDP-Nexus aktiv sind. Außerhalb von Mauretanien gibt es Pilotprojekte in der Sahelzone, Subsahara-Afrika, Lateinamerika und Südasien. Die Arbeit konzentriert sich auf vier Themenfelder: 1. Die Integration von Geflüchteten unterstützen 2. Nachhaltige Energielösungen fördern 3. Das Personal des UNHCR unterstützen und fachlich beraten 4. Die fachlichen Kenntnisse innerhalb der Regierungen von aufnehmenden Staaten verbessern