Integriertes Neuvorhaben Förderung wirtschaftlicher Perspektiven für Flüchtlinge und aufnehmende Gemeinden in der Türkei
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201849769
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Türkei
- Finanzierungsvolumen
- € 143.850.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 50.000.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 81.688.677,46
- Noch verfügbar
- € 62.161.322,54
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2019 - 30.06.2024
- Startdatum
- 01.01.2019
- Geplantes Enddatum
- 30.11.2028
- Tatsächliches Enddatum
- 30.06.2024
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Office of the Vice-President
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Integriertes Neuvorhaben Förderung wirtschaftlicher Perspektiven für Flüchtlinge und aufnehmende Gemeinden in der Türkei (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201849769; Promotion of Economic Prospects for Refugees and the Host Community in Türkiye (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201849769
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: In den vergangenen Jahren hat der Syrien-Krieg dazu geführt, dass über 2,9 Millionen Menschen in die Türkei geflohen sind. Die Aufnahme dieser Flüchtlinge, kombiniert mit hoher Inflation und Währungsverfall, hat die sozioökonomischen Probleme in der Türkei verschärft – besonders in der südöstlichen Region. Erdbeben im Februar 2023 haben die Lage dort weiter erschwert: Es gibt nur eingeschränkte Einkommensmöglichkeiten, steigende Arbeitslosigkeit, enorme Armut und ein langsameres Wirtschaftswachstum. Dies belastet soziale Schutzsysteme zusätzlich. Ziel: Die Beschäftigungsperspektiven für Flüchtlinge und Einwohner*innen in den aufnehmenden türkischen Gemeinden haben sich verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben integriert Arbeitgebende und Arbeitnehmende in die Maßnahmen. Es bezieht besonders schutzbedürftige Gruppen ein und legt den Schwerpunkt darauf, die berufliche Ausbildung und Kompetenzen zu entwickeln. Das Vorhaben fördert formelle Beschäftigung und unterstützt dafür Kleinst-, klein- und mittelständige Unternehmen (KKMU) mit beispielsweise Beratung und Zugang zu Finanzmitteln. Darüber hinaus widmet es sich staatlich nicht erfassten Unternehmen und Unternehmensinhaber*innen, um ihre Firmen zu registrieren. Sozialer Zusammenhalt und Geschlechtergerechtigkeit sind Bestandteil aller Projektaktivitäten. Das Vorhaben kooperiert durch Initiativen, Partnerschaften, Entwicklungsprojekten und den Austausch von Best Practices mit diversen Interessensvertreter*innen aus dem öffentlichen und privaten Bereich, Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaft, Kammern, Gemeinden und Wirtschaftsverbänden. Das Vorhaben wird im Rahmen der Beschäftigungsoffensive Nahost (BONO) und der Sonderinitiative für Geflüchtete und Aufnahmeländer (SI GA) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt. Im Rahmen des FRIT-Fonds wird es von der Europäischen Union kofinanziert.