Biodiversität und nachhaltige lokale Entwicklung - Armenien
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201867001
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Armenien
- Finanzierungsvolumen
- € 26.208.483,13
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.047.498,00
- Noch verfügbar
- € 25.160.985,13
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 03.12.2018 - 01.12.2031 (geplant)
- Startdatum
- 03.12.2018
- Geplantes Enddatum
- 01.12.2031
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK ARMENIEN
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Biodiversität
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Biodiversitaet-Und-Nachhaltige-Lokale-Entwicklung---Armenien-39702.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Schutzgebietsverwaltungen werden durch Investitionen in Ausrüstungsgüter und Infrastruktur sowie in Planungs- und Managementinstrumente darin unterstützt, die priorisierten Naturschutzgebiete und Schutzwälder nachhaltig zu verwalten und den effektiven Schutz der Artenvielfalt in den ausgewählten Habitaten Armeniens sicher zu stellen. Lokale Forstbehörden werden darin gestärkt, Waldflächen nachhaltig zu bewirtschaften und damit die Bindung von Kohlendioxid in der Biomasse der Wälder zu sichern, Waldhabitate und Artenvielfalt zu erhalten, sowie die nachhaltige Deckung des lokalen Holzbedarfs zu ermöglichen. Die aufgeforsteten und rehabilitierten Wälder schaffen Konnektivität zwischen biodivers wertvollen Naturräumen, vergrößern die Habitate und wirken damit dem Verlust der Biodiversität wirksam entgegen. Ökosystemare Dienstleistungen werden erhalten und die Anpassungsfähigkeit von Ökosystemen und Menschen gegenüber den Folgen des Klimawandels gestärkt. Durch eine gezielte Förderung und Steuerung des Ökotourismus werden die Eigeneinnahmen der Schutzgebietsverwaltungen erhöht, was zur nachhaltigen Finanzierung des Schutzgebietsmanagements beiträgt. Die Fördermaßnahmen in den Anrainergemeinden der Trägerzonen sollen nicht nur negative Folgen der effektiven Durchsetzung von Nutzungseinschränkungen kompensieren, sondern auch dazu beitragen, neue Einkommensquellen zu erschließen, Produktivitätssteigerung in der lokalen Land- und Viehwirtschaft zu erzielen und nachhaltige Formen der Ressourcenbewirtschaftung zu fördern, die der Übernutzung der natürlichen Ressourcen entgegenwirken und zugleich unmittelbare Armutswirkungen entfalten.