Küstenstädte als nachhaltige Wirtschaftszentren

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201867472
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Mosambik
Finanzierungsvolumen
€ 15.700.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 767.383,48
Noch verfügbar
€ 14.932.616,52
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
21.04.2020 - 30.06.2029 (geplant)
Startdatum
21.04.2020
Geplantes Enddatum
30.06.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK MOSAMBIK
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Stadtentwicklung und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Kuestenstaedte-Als-Nachhaltige-Wirtschaftszentren-36184.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

In den letzten Jahren war die Küste der Provinz Inhambane sehr stark von Extremwetterereignissen wie Zyklonen und Sturmfluten betroffen. Zudem führen Starkregen,Springtiden und Meeresspiegelanstieg zu häufigen Überschwemmungen in den Küstenstädten mit negativen Auswirkungen auf die lokale Lebensgrundlage. DieStabilisierung der Küste und der Schutz der Bevölkerung, sowie vorhandener kommunaler Infrastruktur vor Überflutung werden von den mosambikanischen Partnern als prioritäre Maßnahmen ausgewiesen. Durch die Finanzierung von Küstenschutzmaßnahmen können nicht nur die Lebensbedingungen der stetig wachsenden städtischen Bevölkerung verbessert, sondern auch die wirtschaftliche Leistungskraft der Städte und das Tourismuspotential der ökologisch wertvollen Region gesteigert werden. Zudem wird ein Beitrag zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Städte gegenüber Klimaveränderungen (Klimaresilienz) geleistet. Klimaresiliente Stadtentwicklung wird auch in der Nationally Determined Contribution (NDC) Mosambiks zur Erreichung des im Juni 2018 ratifizierten Paris Agreement zum Klimaschutz als prioritäres Interventionsfeld genannt. Die Maßnahmen sollen den Bau von Ufermauern, Meeresbuhnen und angrenzender sozialer Infrastruktur (Entwässerungskanäle), sowie Aufforstungsarbeiten umfassen. Gleichzeitig sollen die Küstenstädte dabei unterstützt werden ihre Kapazitäten im Bereich Küsten- und Stadtplanung (unter Berücksichtigung von umwelt- und klimarelevanten Aspekten), Finanz- und Vertragsmanagement, sowie Beschaffung, Betrieb und Instandhaltung zu verbessern, um zukünftig Dienstleistungen nachhaltiger und sicherer bereitstellen zu können. Dies soll die wachsenden Städte in ihrer Rolle als dezentrale Wirtschaftszentren stärken.