Wohnraum für Binnenvertriebene (IOM/ISP)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201867597
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ukraine
Finanzierungsvolumen
€ 72.100.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 63.100.000,00
Noch verfügbar
€ 9.000.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
25.03.2020 - 31.12.2027 (geplant)
Startdatum
25.03.2020
Geplantes Enddatum
31.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
INTERNATIONAL ORGANIZATION FOR MIGRATION
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Niedrigkostenwohnungsbau
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Wohnraum-Fuer-Binnenvertriebene-Iom-Isp-44271.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Vorhaben Wohnraum für Binnenvertriebene (IOM/ISP) soll bedarfsgerechten und bezahlbaren Wohnraum für Binnenflüchtlinge in der Ukraine schaffen. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat eine der größten humanitären Krisen aller Zeiten ausgelöst und die ohnehin schwierige Wohnraumsituation eskalieren lassen. Die Zahl der aus ihrer Heimat vertriebenen Menschen wird derzeit auf über 13,2 Mio. geschätzt. Von ihnen sind lt. UNHCR mehr als 6,6 Mio. Menschen in Nachbarländer geflohen und weitere 6,6 Mio. Menschen innerhalb der Ukraine. Infolgedessen schätzen die Gemeinden, dass mehr als 10 % der Vertriebenen langfristig oder dauerhaft an ihrem Vertreibungsort verbleiben werden, wo die Aufnahmegemeinden an ihre Grenzen stoßen, wenn es darum geht, nachhaltige Unterkünfte für Binnenvertriebene bereitzustellen.Mit diesem Vorhaben soll die Anzahl der nutzbaren Unterkünfte und die Anzahl der möglichen Bewerbungen auf diese Unterkünfte erhöht werden. Dies soll unter anderem durch Neubau, Umbau bzw. Instandsetzung von Gebäuden und die Stärkung der Kapazitäten der ukrainischen Regierung und der lokalen Gemeinden erfolgen. Dabei soll der Schutz vor sexueller Ausbeutung und Missbrauch gewährleistet werden, indem die Partner und Mitarbeitenden vor Ort spezielle Trainings durchlaufen und die Begünstigten umfangreich über ihre Rechte und die zuständigen Beschwerdestellen aufgeklärt werden sollen.