Multisektorale HIV / AIDS Prävention in Eastern Cape III
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201867811
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Südafrika
- Finanzierungsvolumen
- € 4.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 2.457.290,52
- Noch verfügbar
- € 1.542.709,48
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 02.09.2022 - 31.12.2027 (geplant)
- Startdatum
- 02.09.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- DG MURRAY TRUST
- Sektoren übergeordnet
- Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
- Sektoren untergeordnet
- Bekämpfung von sexuell übertragbaren Krankheiten einschließlich HIV/AIDS
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Multisektorale-Hiv---Aids-Praevention-In-Eastern-Cape-Iii-39775.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Vorhaben wird in der Provinz Eastern Cape durchgeführt. Es richtet sich insbesondere an junge Frauen, die in randstädtischen (teilweise informellen) Siedlungen im Distrikt Buffalo City leben. Da die Zweifachinfektion von HIV und zunehmend resistenter Tuberkulose (TB) sowie die Verbreitung von sexuell übertragbaren Infektionen (sexually transmitted infections, STI) vor allem innerhalb der ärmeren Bevölkerungsschichten Südafrikas ein zunehmendes Gesundheitsproblem ist, wird ein multisektoraler Präventionsansatz zur Vermeidung dieser Krankheiten verfolgt, der einen umfassenden Mix von aktuell anerkannten Präventionsmaßnahmen auf eine spezifische Zielgruppe in einer geografisch definierten Mikroepidemie ausrichtet. Dieser Ansatz umfasst sowohl biomedizinische Interventionen als auch Maßnahmen, die auf Verhaltensänderungen sowie einer Verbesserung struktureller Herausforderungen (Gender Based Violence - GBV, mangelnde Arbeitsperspektiven) abzielen. Entsprechend den Ergebnissen einer bei Beginn des Vorhabens durchgeführten Bestandsaufnahme werden auch andere Hochrisikogruppen - wie z.B. Gefängnisinsassen, Sexarbeiterinnen - mit einbezogen. Modulziel ist (i) eine positive Veränderung im Risikoverhalten, (ii) die erhöhte Inanspruchnahme präventiver (und kurativer) Gesundheitsdienstleistungen in Bezug auf HIV, STI und TB, sowie (iii) die Stärkung des Selbstwertgefühls (self efficacy) junger Frauen. Damit leistet das Vorhaben einen Beitrag zum übergeordneten Programmziel der deutschen EZ (Reduzierung neuer HIV Infektionen in den Interventionsgebieten). Empfänger ist die südafrikanische Stiftung DG Murray Trust (DGMT). Der deutsche FZ-Zuschuss der dritten Finanzierungsphase beträgt 4 Mio. EUR. Die dritte Phase dient der Konsolidierung des Vorhabens.