Impfprogrammförderung in der ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) in Zusammenarbeit mit der GAVI-Alliance, Phase VI

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201867993
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 30.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 30.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
03.12.2018 - 31.12.2019
Startdatum
03.12.2018
Geplantes Enddatum
31.12.2019
Tatsächliches Enddatum
31.12.2019
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
EAST AFRICAN COMMUNITY
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen
Sektoren untergeordnet
Bekämpfung von Infektionskrankheiten
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Impfprogrammfoerderung-In-Der-Ostafrikanischen-Gemeinschaft-Eac-In-Zusammenarbeit-Mit-Der-Gavi-Alliance-Phase-Vi-39830.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Bei dem geprüften Vorhaben handelt es sich um eine Fortsetzung der Bilateralen Beistellung für die globale Impfallianz Gavi. Das bewährte Projektkonzept zur Förderung der Routineimpfung in der Ostafrikanischen Staatengemeinschaft (EAC), das in Kooperation mit Gavi durchgeführt wird, soll in einer vierten Phase fortgesetzt werden. Ziel des Vorhabens ist es, zur Reduzierung der Kindersterblichkeit in der EAC beizutragen. Erfreulicherweise wurde in drei der bisher fünf geförderten EAC Staaten (Ruanda, Tansania und Uganda) das Millennium Entwicklungsziel 4 (MDG 4), die Kindersterblichkeit seit 1990 um 2/3 zu reduzieren, erreicht. Neben Kenia und Burundi hat auch der Südsudan, welcher im März 2016 als sechstes Mitglied der EAC beigetreten ist und bisher keine FZ-Finanzierung erhalten hat, dieses Ziel nicht erreicht. Absicht des Vorhabens ist es, zur Absicherung der Erfolge beizutragen und diese auf die gesamte EAC auszuweiten. Somit trägt das Vorhaben auch zum im September 2015 beschlossenen nachhaltigen Entwicklungsziel 3 (SDG 3), den Gesundheitszustand und das Wohlbefinden der Bevölkerung zu stärken und zu verbessern, bei. Konkret sollen durch Impfungen schwere Atemwegs- und Durchfallerkrankungen vermieden werden, die noch immer zu den Haupttodesursachen von Kindern in der EAC zählen. Da die Krankheitslast in armen Bevölkerungsgruppen besonders hoch ist, profitieren insbesondere arme Familien von der Maßnahme. Die Reduzierung der Krankheitsfälle führt zur Entlastung der Haushalte (insbesondere der Mütter) und der Gesundheitssysteme. Das Vorhaben wird in Kooperation mit Gavi durchgeführt und unterstützt die nationalen Impfprogramme (Expanded Programmes of Immunization, EPI). Die Impfstoffe werden demnach über die Beschaffungsmechanismen von Gavi und UNICEF beschafft und im Rahmen der nationalen Impfprogramme in öffentlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen an die Hauptzielgruppe, Neugeborene (bis zu einem Lebensjahr) und einer Nebenzielgruppe, der v.a. ältere Kinder und junge Mädchen angehören, verimpft. Die Umsetzung des Vorhabens über die EAC bietet den entscheidenden Vorteil einer regionalen Plattform mit großem Engagement zur Koordinierung und gegenseitigen Stärkung der Impfprogramme der EAC Staaten. Für das vorgeschlagene FZ-Vorhaben sind für 2018 FZ-Haushaltsmittel in Höhe von 30 Mio. EUR vorgesehen