Solarkraftwerk in Burkina Faso

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201868413
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Burkina Faso
Finanzierungsvolumen
€ 20.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 831.189,28
Noch verfügbar
€ 19.168.810,72
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
14.10.2019 - 01.04.2027 (geplant)
Startdatum
14.10.2019
Geplantes Enddatum
01.04.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
BURKINA FASO
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, erneuerbare Quellen
Sektoren untergeordnet
Solarenergie für Verbundnetze
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Solarkraftwerk-In-Burkina-Faso-40708.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Im Rahmen des EZ-Programms Förderung eines regionalen Stromverbundes in Westafrika wird durch die Finanzierung einer netzgebundenen 27 MW-Photovoltaikanlage und eines Kurzzeitstromspeichers (Speichervolumen 7 MWh) in der Nähe der Stadt Bobo-Dioulasso zu einer klimafreundlichen, verlässlichen und kostengünstigen Stromversorgung in Burkina Faso und in den Nachbarländern des West African Power Pools (WAPP) beigetragen (Phase I+II). Burkina Faso verfügt über ein hohes natürliches Potenzial für Solarenergie (Einstrahlungswerte: 5,5 kWh/m2/Tag, Deutschland 2-4). Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt bis 2030 30% seines Stroms aus regenerativen Energien herzustellen. Durch die Installation von kostengünstiger Solarenergie wird ein Beitrag zur Senkung der Stromkosten geleistet und die Stabilität des regionalen Stromnetzes gestärkt. Dadurch werden die Produktionsbedingungen und die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Wirtschaft in Bobo-Dioulasso verbessert. Außerdem kann durch die zusätzliche Erzeugungskapazität der Photovoltaik-Anlage teurer und umweltschädlicher Dieselstrom aus dem sich in unmittelbarer Nähe befindenden Dieselkraftwerk teilweise substituiert werden, sodass das Kraftwerk vermehrt in den Abendstunden produziert und als Reservekapazität fungiert, was gleichzeitig auch zu einer verlässlicheren Energieversorgung führt. Damit leistet das Vorhaben auch einen Beitrag zum globalen Klimaschutz (KLM:2) und zur Agenda 2030. Neben den lokalen Wirkungen, kann das Vorhaben, aufgrund der Installation am Knotenpunkt zweier regionaler Übertragungsleitungen, zu einer Stabilisierung des regionalen WAPP-Verbundnetzes beitragen. Mittel- und langfristig ist auch ein Export von überschüssigem Tagstrom der PV-Anlage in die Nachbarländer Côte dIvoire, Ghana und Mali möglich. Das Projekt ist Prioritätsprojekt des WAPP in Burkina Faso und birgt Synergien mit anderen geplanten WAPP-Projekten (z.B. Ghana-Burkina-Mali Leitung).