Regionalfonds zur Unterstützung von Migranten, Flüchtlingen und aufnehmenden Gemeinden am Horn von Afrika, Phase II
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201868421
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 10.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.786.270,08
- Noch verfügbar
- € 8.213.729,92
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 12.12.2022 - 31.12.2027 (geplant)
- Startdatum
- 12.12.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- INTERGOVERNMENTAL AUTHORITY ON DEVELOPMENT
- Sektoren übergeordnet
- Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Regionalfonds-Zur-Unterstuetzung-Von-Migranten-Fluechtlingen-Und-Aufnehmenden-Gemeinden-Am-Horn-Von-Afrika-Phase-Ii-40522.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Mit der geplanten Maßnahme wird ein regionaler Migrationsfonds (Regional Migration Fund oder RMF) bei IGAD (Intergovernmental Authority on Development) aufgebaut. Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist es, die negativen Auswirkungen von Flucht und Migration in der Region zu mindern und einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen und der wirtschaftlichen Möglichkeiten von Migranten, Flüchtlingen und aufnehmenden Gemeinden in der Region zu leisten sowie die soziale Kohäsion zu stärken. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Maßnahmen in zwei Finanzierungsfenstern vorgesehen: Innerhalb des 1. Finanzierungsfensters wird die wirtschaftliche Entwicklung von Transitgebieten entlang der Migrationsrouten gefördert, insbesondere durch die Errichtung katalytischer wirtschaftlicher Infrastrukturen mit grenzüberschreitender Wirkung. Innerhalb des 2. Finanzierungsfensters ist die sozio-ökonomische Anbindung seit langer Zeit bestehender Flüchtlingscamps an aufnehmende Gemeinde vorgesehen. Durch das Vorhaben soll ferner das Mandat von IGAD im Flucht- und Migrationskontext gestärkt und so ein Beitrag zur regionalen Integration geleistet werden. Der Aufbau eines regionalen Migrationsfonds ermöglicht es, die Mittel der FZ flexibel und bedarfsgerecht einzusetzen und grenzüberschreitend agieren zu können, was bei einer bilateralen Maßnahme nur schwer möglich ist. Der RMF dient dabei als Basis für einen unter IGAD, im Rahmen des sog. Migration Action Plan (MAP) von 2014, zu errichtenden IGAD Migration Fund, mit dem Ziel, weitere Geber zu gewinnen. Der RMF hat daher das Potenzial, einen Mechanismus zu schaffen, der für andere Geber anschlussfähig ist und trägt damit zur Geberharmonisierung bei.