Soziale und ökonomische Reintegration von Ex-Kombattanten und von Konflikt betroffenen Gruppen
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201868496
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Äthiopien
- Finanzierungsvolumen
- € 20.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 20.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 09.07.2020 - 16.06.2023
- Startdatum
- 09.07.2020
- Geplantes Enddatum
- 16.06.2023
- Tatsächliches Enddatum
- 16.06.2023
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- INTERNATIONAL ORGANIZATION FOR MIGRATION
- Sektoren übergeordnet
- Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Soziale-Und-Oekonomische-Reintegration-Von-Ex-Kombattanten-Und-Von-Konflikt-Betroffenen-Gruppen-43848.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ziel der ersten Projekttranche ist es, einen Beitrag zur sozialen und ökonomischen Reintegration verifizierter Ex-Kombattanten in Äthiopien zu leisten und die soziale Kohäsion in den aufnehmenden Gemeinden zu stärken. Ziel der zweiten Projekttranche ist es, Ziel ist, in von Konflikten betroffenen Gemeinden Äthiopiens den Zugang zu sektorübergreifenden Hilfsdiensten für Überlebende von Gewalt gegen Frauen in den von Konflikten betroffenen Zielgemeinden in Äthiopien zu verbessern. Die psychosozialen Dienstleistungen werden in Gesundheitsstationen, Krankenhäusern und sogenannten One-Stop Centers angeboten. Im Rahmen des 3R-4-CACE Vorhabens werden die Mitarbeiter dieser Einrichtungen geschult, so dass sowohl die Quantität als auch die Qualität der psychosozialen Dienstleistungen verbessert wird. Hochtraumatisierte Personen werden mit der Narrative Exposure Therapy behandelt. Diese besondere Therapie wurde für diese Personengruppe entwickelt und in der Demokratischen Republik Kongo erfolgreich getestet. Die Umsetzung erfolgt über die äthiopische Regierung, die dafür teils spezialisierte Anbieter unter Vertrag nimmt. Zusätzlich hat die Regierung UNICEF als Berater für den Aufbau einer landesweiten Angebotsstruktur für psychosoziale Dienste unter Vertrag genommen. In den sicherheitskritischen Woredas - derzeit nur in Tigray - übernehmen UN-Organisationen die Implementierung: UNOPS die Infrastruktur Komponente und UNFPA die psychosozialen Dienstleistungen.