Nachhaltige Stadtentwicklung in Ruanda - Green City Kigali

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201868520
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ruanda
Finanzierungsvolumen
€ 30.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 607.619,51
Noch verfügbar
€ 29.392.380,49
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.03.2022 - 30.06.2033 (geplant)
Startdatum
01.03.2022
Geplantes Enddatum
30.06.2033
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK RUANDA
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein; Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Energieeinsparung und Effizienz (Nachfrageseite); Stadtentwicklung und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Nachhaltige-Stadtentwicklung-In-Ruanda---Green-City-Kigali-39400.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

In den vergangenen Jahrzehnten hat die Verstädterung in Ruanda wesentlich zur Armutsbekämpfung und Wirtschaftsentwicklung beigetragen. Gleichzeitig ist Ruanda das am dichtesten besiedelte Land Afrikas und stärker vom Klimawandel betroffen als der globale Durchschnitt. Durch in der Folge sinkende landwirtschaftliche Erträge verstärkt sich der Trend zur Urbanisierung. Die Städte wachsen oft ungeplant, es kommt zu Zersiedelung und es entstehen vielfach informelle Viertel. Aufgrund der hohen Bodenversiegelung sind Städte jedoch besonders vulnerabel gegenüber Starkregenereignissen, die durch den Klimawandel immer häufiger und stärker auftreten. Das erhöht das Risiko von Erdrutschen an den Hanglagen der vielen Hügeln des Landes. Vor diesem Gesamthintergrund plant die ruandische Regierung eine nachhaltige und verdichtete Stadtentwicklung, die Green City Kigali auf einem 600 ha großen Gebiet auf dem Kinyinya Hill unweit der ruandischen Hauptstadt. Im Rahmen eines Pilotvorhabens der finanziellen Zusammenarbeit wird ein 16 ha großes Areal dieses Gebietes erschlossen und es sollen ca. 1.680 Wohneinheiten entstehen. Das Projekt dient als eine Blaupause für integrierte, umweltgerechte und klimafreundliche Stadtentwicklung bei gleichzeitiger Erhöhung der Besiedlungsdichte und Schaffung von erschwinglichem Wohnraum. Es leistet damit einen konkreten Beitrag dazu, Ruandas Städte klimaresilient zu gestalten. Die hiervon profitierende Zielgruppe umfasst bis zu 7.000 Bürgerinnen und Bürger Kigalis. Sie profitieren von lebenswertem Wohnraum, öffentlicher Infrastruktur und städtischen Dienstleistungen in unmittelbarer Nähe. Hierdurch ergeben sich potenziell verbesserte Bedingungen für Beschäftigung und Wirtschaftsentwicklung.