EU Trust Fund für die Syrienkrise (MADAD) Phase IV
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201868546
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Naher und Mittlerer Osten
- Finanzierungsvolumen
- € 20.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 20.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 12.12.2018 - 13.02.2020
- Startdatum
- 12.12.2018
- Geplantes Enddatum
- 13.02.2020
- Tatsächliches Enddatum
- 13.02.2020
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- DIRECTORATE-GENERAL FOR NEIGHBOURHOOD AND ENLARGEMENT
- Sektoren übergeordnet
- Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Eu-Trust-Fund-Fuer-Die-Syrienkrise-Madad-Phase-Iv-43944.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Der EU-Regional Trust Fund für die Syrienkrise - Madad (im Weiteren: EU-Treuhandfonds) wird von der EU und ihren Mitgliedsländern sowie derzeit der Türkei und ggf. weiteren Gebern finanziert und von der EU Kommission (Directorate General Neighbourhood and Enlargement Negotiations - DG-Near) verwaltet. Der EU-Treuhandfonds hat gemäß ursprünglichem Gründungsdokument zum Ziel, mit kohärenten, koordinierten sowie verstärkten Hilfsmaßnahmen auf regionaler Ebene auf die Syrienkrise zu reagieren. Dabei wird zunächst auf den Bedarf der Flüchtlinge aus Syrien, die in benachbarten Ländern Zuflucht suchen, und der Gemeinschaften, bei denen sie Aufnahme gefunden haben, sowie auf den Bedarf der für sie zuständigen Verwaltungen eingegangen, insbesondere im Hinblick auf die Stärkung der Resilienz und erste Schritte im Erholungsprozess. Nach Ende des Bürgerkriegs soll der EU-Treuhandfonds an den Wiederaufbaubedarf innerhalb Syriens angepasst werden.In 2016 wurden der geographischen Einsatzbereiches des Fonds und seine Zielsetzung erweitert. Mit der neuen Ausrichtung sind nicht nur Maßnahmen im Zusammenhang mit syrischen Flüchtlingen möglich, sondern mit Flüchtlingen, Binnenflüchtlingen und Rückkehrern in der erweiterten Region allgemein, u.a. im Irak und den Westbalkanländern. Auch Wiederaufbaumaßnahmen in einem möglichen Postkonfliktszenario im Irak sind gemäß den neuen Statuten möglich, unabhängig davon, ob syrische Flüchtlinge betroffen sind. Das derzeitige Finanzierungsvolumen des EU-Treuhandfonds beläuft sich auf 1,4 Mrd. EUR (Stand Januar 2018).