IWRM Küstenschutzprogramm IV
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201868579
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Tunesien
- Finanzierungsvolumen
- € 18.500.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 3.857.948,11
- Noch verfügbar
- € 14.642.051,89
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 26.11.2021 - 30.12.2028 (geplant)
- Startdatum
- 26.11.2021
- Geplantes Enddatum
- 30.12.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- MINISTERE DES AFFAIRES ETRANGERES, DE LA MIGRATION ET
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung; Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Reduzierung von Katastrophenrisiken; Erhaltung von Wasserressourcen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Iwrm-Kuestenschutzprogramm-Iv-42724.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Vorhaben zielt darauf ab, ausgewählte tunesische Küstenstandorte besser gegen die Auswirkungen des Klimawandels, insbesondere Küstenerosion, zu schützen. Durch die Rehabilitation besonders erodierter Küstenabschnitte im Golf von Hammamet und im Golf von Gabès werden Küstenlinien stabilisiert und gegen erneute Erosion geschützt. Die vierte Phase konzentriert sich auf den südlichen Punkt des Hafens von Sousse bis zur Stadt Skanes im Norden von Monastir und den Küstenabschnitt nordöstlich von Djerba im Golf von Gabès. Maßnahmen wie Uferschutzmauern, Steinschüttungen, Wellenbrecher und Buhnen werden eingesetzt, um die Küste dauerhaft zu stabilisieren und den Tourismus vor allem in der Region Djerba zu schützen.Das Projekt ist Teil des integrierten Wasserressourcenmanagements (IWRM) in Tunesien und trägt dazu bei, wertvolle küstennahe Ökosysteme, Grundwasserleiter und Siedlungen zu schützen. Dies umfasst auch wirtschaftliche Sektoren wie Tourismus, Fischerei, Landwirtschaft und Kunsthandwerk. Das Vorhaben unterstützt die Anpassung an den Klimawandel, stärkt die Resilienz der lokalen Bevölkerung und erhöht die Widerstandsfähigkeit der tunesischen Küstenregion gegenüber klimabedingten Gefahren. Die Küstenschutzmaßnahmen werden in Abstimmung mit der tunesischen Küstenschutzbehörde APAL und dem Umweltministerium umgesetzt, als Beitrag zur nationalen Klimaanpassungsstrategie und dem Schutz bedrohter ökologischer und wirtschaftlicher Bereiche.