Solarenergieprogramm II - Solar 4 Kosovo II (Solarthermie), Teil 1

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201868702
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kosovo
Finanzierungsvolumen
€ 13.950.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 0,00
Noch verfügbar
€ 13.950.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
20.12.2022 - 31.03.2028 (geplant)
Startdatum
20.12.2022
Geplantes Enddatum
31.03.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK KOSOVO
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, erneuerbare Quellen
Sektoren untergeordnet
Solarenergie - thermische Anwendungen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Solarenergieprogramm-Ii---Solar-4-Kosovo-Ii-Solarthermie-Teil-1-44151.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

In Kosovo wird 94 Prozent der elektrischen Energie des Landes in den zwei veralteten Kohlekraftwerken Kosovo A und B erzeugt. Die Kohleverbrennung in den Kraftwerken und auch in häuslichen Einzelöfen ist ein Hauptgrund für die enorme Luftverschmutzung, besonders in Pristina. Ca. 75 Prozent der Gebäude Pristinas sind bisher nicht an das zentrale Fernwärmeversorgungssystem der Stadt angeschlossen und beziehen Wärme durch die Nutzung kohlebasierter Elektrizität sowie durch die Verbrennung von nicht nachhaltig beschaffenem Holz oder von Braunkohle. Besonders in den heizintensiven Wintermonaten ist die Verschlechterung der Luftqualität messbar. Das im Rahmen der Maßnahmen des FZ-Moduls avisierte Kernproblem ist die ineffiziente, unzuverlässige, klimaschädigende und quantitativ nicht ausreichende Wärmeversorgung von Haushalten, öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen in Pristina. Durch das FZ-Modul werden zusätzliche Wärmekapazitäten auf solarthermischer Erzeugungsbasis in Pristina bereitgestellt und die Voraussetzungen für den neuen Fernwärmeanschluss von Gebäudeeinheiten durch Netzerweiterungsmaßnahmen geschaffen. Durch den Anschluss von neuen Haushalten sowie die damit verbundene Ersetzung von klimaschädigenden Heizungen werden Treibhausgasemissionen verringert. Direkte Zielgruppe des Vorhabens sind Bewohner, Nutzer und Besitzer von Gebäuden, die im Rahmen der Netzerweiterungsmaßnahmen neu an die Fernwärmeversorgung von Pristina angeschlossen werden und dadurch von einer zuverlässigen, günstigen und umweltfreundlicheren Wärmeversorgung profitieren.