Wasser- und Sanitärversorgung in Flüchtlingsgemeinden Nordugandas Phase II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201868827
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Uganda
Finanzierungsvolumen
€ 15.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 14.807.447,91
Noch verfügbar
€ 192.552,09
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
30.09.2020 - 31.10.2025
Startdatum
30.09.2020
Geplantes Enddatum
31.10.2025
Tatsächliches Enddatum
31.10.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK UGANDA
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser und Sanitärversorgung und Abwassermanagement
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Wasser--Und-Sanitaerversorgung-In-Fluechtlingsgemeinden-Nordugandas-Phase-Ii-44123.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Aufgrund des massiven Flüchtlingsstroms in Kombination mit der unzureichenden Infrastruktur in Norduganda kommt es zu einer Verschlechterung der Versorgungslage bezüglich sicheren Trinkwassers und adäquater Sanitäranlagen, was das Risiko auf wasserinduzierte Krankheiten erhöht. Der gesteigerte Druck auf Ressourcen und soziale Dienstleistungen erhöht zudem das Konfliktpotential zwischen Geflüchteten und aufnehmenden Gemeinden. Das FZ-Engagement orientiert sich am Comprehensive Refugee Response Framework (CRRF) und unterstützt dessen dritte Säule (Resilience and Self-Reliance) mit dem Ziel der entwicklungsorientierten Unterstützung von Geflüchteten und aufnehmenden Gemeinden. Das Vorhaben trägt zur Sicherstellung einer ausreichenden, hygienischen und nachhaltigen Wasser- und Sanitärversorgung in ausgewählten Flüchtlinge-aufnehmenden Gemeinden in Norduganda bei (Modulziel). In insgesamt 10 ländlichen Wachstumszentren und Kleinstädten sowie zusätzlichen Flüchtlingssiedlungsgebieten werden Wasser- und Sanitärversorgungssysteme errichtet bzw. erweitert. Zusätzlich werden Maßnahmen zur Stärkung der regionalen Fazilitäten Water and Sanitation Facility-North (WSDF-North, verantwortlich für den Bau der Infrastruktur) und Northern Umbrella of Water and Sanitation (NUWS, verantwortlich für den Betrieb) umgesetzt. Umgesetzt wird das Vorhaben mit einem Finanzierungsbeitrag i. H. v. 15 Millionen EUR über die Mechanismen des gemeinsamen Programmansatzes (Joint Water and Environment Sector Support Programme, JWESSP 2019 - 2024). Projektträger ist das Ministry for Water and Environment (MWE). Zielgruppe sind Geflüchtete und die ugandische Bevölkerung.