Förderung Beruflicher Bildung - Begleitmaßnahme (BM)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201870427
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Palästinensische Gebiete
- Finanzierungsvolumen
- € 2.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 0,00
- Noch verfügbar
- € 2.000.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 16.11.2022 - 31.12.2030 (geplant)
- Startdatum
- 16.11.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2030
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- MINISTRY OF FINANCE AND PLANNING (MOFP)
- Sektoren übergeordnet
- Sekundarbildung
- Sektoren untergeordnet
- Berufliche Bildung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ziel des EZ-Programms ist es, die Beschäftigungssituation in den PG quantitativ, qualitativ und institutionell / infrastrukturell zu verbessern. Dazu werden in dem Modul über einen Berufsbildungsfonds strategische Investitionen in den Berufsbildungssektor Palästinas finanziert, um neue Einkommens- und Beschäftigungsperspektiven, insbesondere für junge Menschen, zu eröffnen. Durch entsprechende Berufsbildungsangebote soll die Anschlussfähigkeit an den Arbeitsmarkt für palästinensische Absolventinnen und Absolventen verbessert werden. Der Fokus der Förderung liegt auf palästinensischen Institutionen im Bereich der technischen und beruflichen Bildung, die explizit auf eine arbeitsmarktorientierte Beschäftigungsförderung ausgerichtet und möglichst direkt mit dem Privatsektor verbunden sind. Über den Fonds wird vor allem die bessere Ausstattung und die Modernisierung von Bestandsgebäuden staatlicher und privater Berufsbildungseinrichtungen im Westjordanland, in Ostjerusalem und im Gazastreifen finanziert. In begründeten Einzelfällen können auch Neubauten finanziert werden. Des Weiteren soll am Standort Nablus eine neue TVET-Universität als Einheit der palästinensischen TVET-Kommission errichtet werden. Die TVET-Universität soll unter der politischen Steuerung der TVET-Kommission übergeordnete und strukturelle Aufgaben im Sektor übernehmen, die für einen strukturierten Berufsbildungssektor notwendig sind, aber bisher nicht oder nur unzureichend wahrgenommen werden (System Wide Services, SWS). Die angestrebten Verantwortlichkeiten der TVET-Universität umfassen beispielsweise: Lehrerfortbildung, wissenschaftliche Begleitung der Berufsbildung, Qualitätssicherung der Ausbildung, Einbindung des Privatsektors, Förderung einer gendergerechten Berufsbildung und Inklusion, Erarbeitung, Modernisierung und Vereinheitlichung von Berufsbildungsstandards sowie Vorgaben zur Schaffung von Chancengleichheit für Berufsschüler/-innen.