Stärkung Kriegsbetroffener Gemeinden in der Ukraine durch lokale Maßnahmen ( EMPOWER)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201918135
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Ukraine
Finanzierungsvolumen
€ 110.235.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 22.000.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 70.627.814,09
Noch verfügbar
€ 39.607.185,91
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2019 - 31.07.2024
Startdatum
01.11.2019
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
31.07.2024
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Entwicklung von Gemeinden und Territorien der Ukraine
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Stärkung Kriegsbetroffener Gemeinden in der Ukraine durch lokale Maßnahmen ( EMPOWER) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201918135; Strengthening communities in South and East Ukraine through localized action ( EMPOWER) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201918135
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Aufgrund des Kriegs in der Ukraine benötigen dort mehr als 14,6 Millionen Menschen – darunter 3,7 Millionen Binnenvertriebene – dringend Hilfe. Dies gilt besonders im Süden und Osten des Landes. Daher unterstützt das Projekt ukrainische Nichtregierungsorganisationen (NGOs) dabei, Schutz, psychosoziale Unterstützung und grundlegende Hilfe wie Sozialdienste für hilfsbedürftige und mobilitätseingeschränkte Menschen bereitzustellen. Der Schwerpunkt liegt auf der Lokalisierung der humanitären Hilfe. Dadurch können die lokalen Initiativen und Organisationen ihre Dienstleistungen erweitern und verbessern sowie die lokale Eigenverantwortung fördern. Ziel: Die Widerstandsfähigkeit gefährdeter Bevölkerungsgruppen in der Süd- und Ostukraine ist ausgebaut. Vorgehensweise: Das Projekt macht gefährdete Bevölkerungsgruppen in der Süd- und Ostukraine widerstandsfähiger, indem es die lokal gesteuerte Hilfe unterstützt, die auf die Bedarfe der kriegsbetroffenen Gemeinden eingeht. Es ist d abei in den Regionen Oblasten Mykolajiw, Cherson, Dnipropetrowsk, Saporischschja, Charkiw und Sumy aktiv. Dort konzentriert es sich darauf, Gesundheit, Schutz, Bildung in Notfällen, Unterkünfte, Non-Food-Artikel wie Bettwäsche, Lampen oder Telefone sowie Kompetenzen von NGOs zu fördern. Das Projekt verwaltet einen Fonds, der derzeit 35 kleinen ukrainischen NGOs direkte finanzielle Unterstützung von 30.000 bis 100.000 Euro bietet. Der Fonds nutzt wettbewerbsorientierte Zuschüsse: Er ruft dabei lokale Initiativen dazu auf, Vorschläge einzureichen, die mit den Projektzielen übereinstimmen und finanziell unterstützt werden können. Darüber hinaus arbeitet das Projekt zusammen mit: - den NGOs „Right to Protection und „Rokada, um die NGOs zu schulen, die am Fonds teilnehmen - der NGO „Alliance for Public Health, um ein mobiles Gesundheitsteam in den Regionen Mykolajiw, Cherson, Saporischschja und Charkiw Bereitzustellen