UNRWA Beschäftigungsförderung und Infrastruktur in Gaza
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201918184
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Palästinensische Gebiete
- Finanzierungsvolumen
- € 14.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 14.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 11.12.2019 - 31.12.2022
- Startdatum
- 11.12.2019
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2022
- Tatsächliches Enddatum
- 31.12.2022
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS RELIEF + WORKS AGENCY FOR PALESTINE REFUGEES
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unrwa-Beschaeftigungsfoerderung-Und-Infrastruktur-In-Gaza-42888.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ziel des Vorhabens ist die Stärkung der Resilienz palästinensischer Flüchtlinge durch die Schaffung von temporären Einkommensmöglichkeiten und die Heranführung an den Arbeitsmarkt (primäres Ziel) sowie die Aufrechterhaltung des Zugangs zu sozialen Basisdienstleistungen und WASH-Infrastruktur (sekundäres Ziel). Das Vorhaben leistet damit einen Beitrag zur Stabilisierung der Lebensgrundlage der Arbeiter und Arbeiterinnen und ihrer Familien und befähigt diese, ihre grundlegenden Bedürfnisse zu befriedigen. Weiterhin trägt das Vorhaben durch Investitionen in die Infrastruktur und arbeitsbegleitende Trainingsmaßnahmen mittelfristig zur Anpassung der Begünstigten an den Krisenkontext im Gazastreifen bei. Das Vorhaben hat eine angepasste Laufzeit beginnend im Oktober 2019 bis Dezember 2022. Für das Vorhaben wird ein FZ-Beitrag in Höhe von EUR 14 Mio. aus dem Titel der Übergangshilfe bereitgestellt. Weiterhin umfasst das Vorhaben eine Vorratsprüfung von EUR 16 Mio. Die Zielgruppe des Vorhabens sind palästinensische Flüchtlinge im arbeitsfähigen Alter (18-65 Jahre) (direkte Zielgruppe). Dabei sollen durch entsprechende Auswahlkriterien besonders arme Flüchtlinge berücksichtigt werden. Insgesamt sollen 6.540 Personen eine temporäre Beschäftigung erhalten. Mindestens 1.830 der Begünstigten sind Frauen. Die besondere Berücksichtigung von Universitätsabsolventen, die im Rahmen des Vorhabens arbeitsbegleitende Trainingsmaßnahmen absolvieren, zielt auf ihre Heranführung an den Arbeitsmarkt ab. Neben der direkten Zielgruppe der Beschäftigten profitieren durch das Vorhaben auch deren Familienmitglieder (insgesamt ca. 39.000 Personen), sowie die Nutzer der rehabilitierten Infrastruktur. Insgesamt beläuft sich die voraussichtliche Zahl der direkt und indirekt Begünstigten auf ca. 82.000 Flüchtlinge. Doppelzählungen können dabei nicht vollständig ausgeschlossen werden.