Stärkung von Resilienz und Partizipation auf lokaler Ebene im Jemen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201918580
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Jemen
Finanzierungsvolumen
€ 44.179.718,12
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 44.784.273,66
Noch verfügbar
€ -604.555,54
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2019 - 31.03.2026
Startdatum
01.10.2019
Geplantes Enddatum
31.03.2026
Tatsächliches Enddatum
31.03.2026
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Kein politischer Träger
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Strengthening resilience and participation at local level (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201918580
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der Jemen ist eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Er kämpft mit den verheerenden Folgen des Bürgerkriegs, der seit 2014 andauert: Zwei Drittel der Bevölkerung benötigen humanitäre Hilfe und die Nahrungsmittelknappheit führt besonders bei Kindern zu Mangelernährung und Krankheiten. Die physische und soziale Infrastruktur ist vielerorts veraltet und in Kriegsgebieten zum Teil zerstört. Mehr als die Hälfte der Jemenit*innen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäreinrichtungen, sodass Krankheiten schnell um sich greifen. Besonders betroffen sind verwundbare Gruppen wie Kinder, Jugendliche, Frauen, Menschen mit Behinderungen und die Minderheit der Muhammasheen. Die Cholera-Epidemie und die anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen erschweren die Lage. Ziel: Lokale Institutionen und vulnerable Bevölkerungsgruppen in ausgewählten Gouvernoraten sind widerstandsfähiger. Vorgehensweise: Das Übergangshilfevorhaben vereint humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit wie folgt: Zerstörte Infrastruktur wie Schulen, Krankenhäuser und Wasserleitungen werden rehabilitiert, um Basisdienstleistungen zu verbessern. Das Vorhaben fördert gleichzeitig die Ernährungssicherung und Lebensgrundlagen ländlicher Haushalte, zum Beispiel durch Weiterbildung von Landwirt*innen in innovativen Anbau- und Bewässerungstechniken. Cash-for-Work-Maßnahmen wie der Bau von Bewässerungssystemen ermöglichen ein direktes Einkommen und tragen zu einer vorübergehenden Stabilisierung ländlicher Haushalte bei. Der Bau von Anlandestellen und Vermarktungsstrukturen für Fisch fördert die Lebensgrundlagen von Fischer*innen und trägt zur Ernährungssicherung in der Küstenregion bei. Fischer*innen erhalten zusätzlich Schulungen in umweltverträglichen Fang- und Verarbeitungsmethoden sowie der Reparatur von Booten. Kleine Projekte mit lokalen zivilgesellschaftlichen Organisationen fördern die soziale Kohäsion von Gemeinden.