Unterstützung von e-Government und Innovation in der öffentlichen Verwaltung 2

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201920024
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Ägypten
Finanzierungsvolumen
€ 9.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 9.471.481,17
Noch verfügbar
€ 28.518,83
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.02.2022 - 30.04.2025
Startdatum
01.02.2022
Geplantes Enddatum
31.03.2025
Tatsächliches Enddatum
30.04.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Communication and Information Technology
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Kommunikation
Sektoren untergeordnet
Politik und Verwaltung im Bereich Kommunikation; Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor; Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Unterstützung von e-Government und Innovation in der öffentlichen Verwaltung 2 (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201920024; Supporting e-Government and Innovation in the Public Administration 2 (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201920024
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation Digitalisierung ist zu einem zentralen Motor für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Ägypten geworden, und so benötigt die Regierung ein umfassendes Ökosystem für eine erfolgreiche digitale Transformation. Das umfasst die IT-Infrastruktur, qualifizierte Menschen und einen angemessenen Rechtsrahmen. Trotz aller Vorteile ist die Einführung eines umfassenden E-Government in Ägypten auch mit Herausforderungen verbunden. Hierzu zählen die Skepsis von Beamt*innen, die befürchten, durch Technologie ersetzt zu werden, Widerstand gegen papierlose Verfahren, geringe digitale Kompetenz von Bürger*innen wie Beamt*innen, das Fehlen politischer Vorgaben zur Regulierung der IKT und eine digitale Kluft, die bestehende Ungleichheiten verstärkt. Das Bestreben der Regierung, Innovation und Technologie durch Digitalisierung stark voranzutreiben, birgt auch die Gefahr, dass marginalisierte Gruppen, die mit diesem raschen Wandel nicht Schritt halten können, darunter Menschen mit Behinderungen, zurückgelassen werden. Ziel Die Regierung Ägyptens schafft die Voraussetzungen für die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung mit einem stärker bürgerorientierten und innovativen Ansatz. Vorgehensweise Um seine Ziele zu erreichen, arbeitet das Vorhaben mit einer Vielzahl relevanter Akteure aus dem IKT-Ökosystem zusammen und folgt dabei dem Grundsatz, niemanden zurückzulassen. Mit einem facettenreichen Konzept ist das Vorhaben in folgenden Handlungsfeldern tätig: Schaffung institutioneller und prozessualer Voraussetzungen für eine bürgerorientierte, innovative digitale Transformation durch bessere Regulierung und strategische Koordination. Bessere Vorbereitung des Personalmanagements in der öffentlichen Verwaltung auf die digitale Transformation. Verbesserung der Fähigkeit der öffentlichen Verwaltung, digitalisierte, nutzerorientierte öffentliche Dienstleistungen zu erbringen. Entwicklung der institutionellen und personellen Grundlagen für Innovationsmanagement in der öffentlichen Verwaltung.