Sektorvorhaben Internationale Digitalpolitik für nachhaltige Entwicklung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201920107
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 48.678.369,80
Kofinanzierter Betrag
€ 5.628.369,80
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 37.657.075,77
Noch verfügbar
€ 11.021.294,03
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.07.2019 - 30.11.2026 (geplant)
Startdatum
01.07.2019
Geplantes Enddatum
30.11.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Sektoren übergeordnet
Kommunikation
Sektoren untergeordnet
Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Sektorvorhaben Internationale Digitalpolitik für nachhaltige Entwicklung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201920107; Sector Project International Digital Policy for Sustainable Development (Evaluierung) URL: https://mia.giz.de/qlink/ID=253487000; Sector Project International Digital Policy for Sustainable Development (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201920107
Aktuelle Datenversion vom
26.08.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Digitalisierung kann helfen, weltweite Krisen zu bewältigen: Zum Beispiel lassen sich größere Krankheitsausbrüche digital verfolgen und Staaten können ihre Bevölkerung schnell über digitale Leistungen versorgen. Künstliche Intelligenz kann zudem im Klimawandel unterstützen, Dürren oder Extremwetter rechtzeitig zu erkennen. Zugleich bringen digitale Technologien Risiken mit sich. Der ungleiche Zugang hängt Länder, Regionen und gesellschaftliche Gruppen ab. Ohne ausreichende digitale Infrastruktur, Kompetenzen und politische Regulierung drohen sich Ungleichheiten zu vertiefen. Hinzu kommen globale Herausforderungen wie Überwachung, Ressourcenverbrauch, Desinformation und Datenmissbrauch. Ziel: Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) berücksichtigt in der deutschen Entwicklungspolitik Chancen und Risiken der Digitalisierung. Es arbeitet dabei nach den Zielen für nachhaltige Entwicklung und dem Digitalpakt (Global Digital Compact) der Vereinten Nationen Vorgehensweise: Das Vorhaben berät das BMZ fachlich, fertigt strategische Analysen an und vernetzt es international. So begleitet es beispielsweise dabei, deutsche entwicklungspolitische Anliegen in Plattformen wie den europäischen Digital for Development (D4D) Hub oder das Internet Governance Forum (IGF) einzubringen. Das Vorhaben berät das BMZ zudem darin, den digitalen Wandel in seiner Entwicklungspolitik zu verankern. Hierfür entwickelt es praxisnahe Angebote, die das BMZ in allen Bereichen einsetzen kann. Um den Austausch zu Chancen und Risiken digitaler Technologien zu fördern, bringt das Vorhaben Entscheidungsträger*innen aus Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Es organisiert den Dialog bei Veranstaltungen wie der Hamburg Sustainability Conference (HSC). Auf diese Weise entwickelt das BMZ mit internationalen Partnern beispielsweise Leitlinien für künstliche Intelligenz zur Bewältigung globaler Herausforderungen.