Stärkung der Dürreresilienz der pastoralen und agropastoralen Bevölkerung in den äthiopischen ariden und semiariden
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201920339
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Äthiopien
- Finanzierungsvolumen
- € 17.200.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 5.200.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 8.234.640,05
- Noch verfügbar
- € 8.965.359,95
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.10.2022 - 31.12.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.10.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Agriculture and Rural Development
- Sektoren übergeordnet
- Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Landwirtschaftspolitik und -verwaltung; Landwirtschaftliche Landressourcen; Landwirtschaftliche Wasserressourcen; Produktion von Feldfrüchten (menschlicher Konsum)
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Capacity Development for Strengthened Drought Resilience in the Ethiopian Lowlands (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201920339; Stärkung der Dürreresilienz der pastoralen und agropastoralen Bevölkerung in den äthiopischen ariden und semiariden (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201920339
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Mehr als 15 Millionen Menschen leben im trockenen oder halbtrockenen Tiefland der Regionen Afar, Somali, Oromia und Südäthiopien. Die meisten von ihnen betreiben Viehzucht oder gehören agropastoralen Gemeinschaften an. Ihr Lebensunterhalt hängt von der Viehzucht und gelegentlich dem Ackerbau ab. Zurzeit geraten diese Regionen durch das Bevölkerungswachstum und die Folgen des Klimawandels unter einen noch nie dagewesenen Druck. Bodendegradation und Extremwetterereignisse wie Dürren und Überschwemmungen führen zur Erosion der fruchtbaren Erde, zum Verlust der Artenvielfalt und zu geringer Widerstandsfähigkeit gegenüber Katastrophen. In diesen Regionen Äthiopiens entstehen aufgrund der Bodendegradation trockene Täler. Eine Möglichkeit, die dort ansässigen Gemeinschaften widerstandsfähiger zu machen, liegt in der Sanierung und produktiven Nutzung dieser Täler. Dabei stellen jedoch unzureichend auf eine nachhaltige und produktive Sanierung und Nutzung der trockenen Täler angepasste institutionelle und fachliche Gegebenheiten eine Herausforderung dar. Ziel: Im äthiopischen Tiefland nutzen Viehzüchter*innen und Angehörige agropastoraler Gemeinschaften das Land nachhaltiger und sind produktiver. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt seine äthiopischen Partner dabei, ihre institutionellen, fachlichen und durchführenden Fähigkeiten für einen nachhaltigen und produktiven Umgang mit den trockenen Tälern und den benachbarten Flächen zu verbessern. Viehzüchter*innen und Angehörige agropastoraler Gemeinschaften im äthiopischen Tiefland sollen dadurch widerstandsfähiger gegen Dürreperioden werden. Dabei setzt das Vorhaben die „Herangehensweise für die Sanierung und produktive Nutzung trockener Täler (Dry Valley Rehabilitation and Productive Use, DVRPU) um, die sich durch moderne Technik auszeichnet und die Gemeinschaften vor Ort miteinbezieht. Die Führungsmodelle der DVRPU wurden verbessert, sodass Partnerinstitutionen die Herangehensweise zukünftig besser einsetzen können. In der Region Somali kofinanziert die Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) die Maßnahmen. Zu den besonderen Schwerpunkten gehört es, Binnenvertriebene bei den Maßnahmen zu berücksichtigen und die Gleichberechtigung der Geschlechter zu fördern.