Verbesserung von Migrations- und Flüchtlingspolitiken in der IGAD Region

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201920677
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 15.800.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 12.369.409,12
Noch verfügbar
€ 3.430.590,88
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2023 - 30.06.2026 (geplant)
Startdatum
01.01.2023
Geplantes Enddatum
30.06.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Intergovernmental Authority on Development (IGAD)
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Erleichterung geordneter, sicherer, regulärer und verantwortungsvoller Migration und Mobilität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Verbesserung von Migrations- und Flüchtlingspolitiken in der IGAD Region (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201920677; Strengthening IGAD Migration Policy Implementation II (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201920677
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Region am Horn von Afrika ist durch Migrations- und Fluchtbewegungen gekennzeichnet. Die meisten Betroffenen migrieren innerhalb der Länder der Zwischenstaatlichen Behörde für Entwicklung (Intergovernmental Authority on Development, IGAD). Zu ihren Mitgliedsstaaten gehören Dschibuti, Eritrea, Äthiopien, Kenia, Somalia, Südsudan, Sudan und Uganda. Nach Angaben des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) lebten in der Region 2024 über 21 Millionen Binnenvertriebene, mehr als fünf Millionen Asylsuchende sowie 330.000 Rückkehrende. Dies erhöht den Druck auf die natürlichen Ressourcen in den Aufnahmeländern und kann zu Konflikten zwischen Geflüchteten und Aufnahmegemeinschaften führen. Die IGAD-Staaten arbeiten daher gemeinsam an der Umsetzung einer regionalen Migrations- und Fluchtpolitik. Ziel: Die regionale Wirtschaftsgemeinschaft IGAD setzt ihre politischen Ziele zu Migration und Flucht effektiv um. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt IGAD dabei, dauerhafte Lösungen für Migrierende und Menschen auf der Flucht zu entwickeln: Das Projekt unterstützt IGAD dabei, dauerhafte Lösungen für Migrierende und Menschen auf der Flucht zu entwickeln: ?Migration: Es unterstützt IGAD dabei, regionale Politiken zur Migration umzusetzen. So sollen Qualifikationen anerkannt und Migrationsdaten in ausgewählten Mitgliedsstaaten harmonisiert werden. ?Vertreibung: Es berät IGAD und seine Mitgliedsstaaten, wie sich Menschen auf der Flucht und Rückkehrende in die nationalen Arbeitsmärkte und Bildungssysteme integrieren lassen. ?Grenzüberschreitende Zusammenarbeit: Es unterstützt IGAD dabei, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den lokalen Verwaltungen zu koordinieren. Dies soll die Lebensbedingungen und den Zugang zu Basisdienstleistungen in den Grenzregionen verbessern. ?Lernprozesse: Es berät IGAD zum systemischen Lernen zu Migration und Flucht in der IGAD-Region und unterstützt dabei, Wissensprodukte für gewonnene Erkenntnisse zu entwickeln.