Klimaresilienz und Management natürlicher Ressourcen in der SADC-Region
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201921899
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Subsahara-Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 17.610.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 4.000.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 10.038.799,72
- Noch verfügbar
- € 7.571.200,28
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2021 - 31.12.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2021
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Southern African Development Community (SADC)-Sekretariat
- Sektoren übergeordnet
- Andere multisektorale Maßnahmen; Umweltschutz allgemein; Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Umweltpolitik und -verwaltung; Biodiversität; Landwirtschaftsentwicklung; Ländliche Entwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Climate resilience and Management of natural ressources in the SADC region (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201921899; Klimaresilienz und Management natürlicher Ressourcen in der SADC-Region (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201921899
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Im südlichen Afrika werden bis zum Jahr 2100 höhere Temperaturen, geringere Niederschläge sowie häufigere Extremwetterereignisse erwartet. Damit gibt es weniger Wasser für Acker- und Viehwirtschaft, Wildtiere und Pflanzen. Erträge in der Landwirtschaft sinken und da deshalb Flächen ausgeweitet werden müssen, nehmen auch Mensch-Wildtier-Konflikte zu. Die Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC) unterstützt daher, dass grenzübergreifende Schutzgebiete (Transfrontier Conservation Areas, TFCA) eingerichtet und verwaltet werden. Damit schützt sie natürliche, länderübergreifende Ökosysteme, die zur Artenvielfalt beitragen, die Lebensgrundlagen sichern und ländliche Entwicklung fördern. Bisher sind zwölf TFCA bei der SADC registriert. Zudem förderte das SADC-Tourismusprogramm 2020 bis 2023 eine stabile Tourismusbranche. Ziel: Grenzüberschreitende natürliche Ökosysteme werden im südlichen Afrika besser organisiert, verwaltet und koordiniert. Die erforderlichen Kompetenzen sind gestärkt Vorgehensweise: Das Vorhaben umfasst vier Handlungsfelder, die international, regional, national und lokal umgesetzt werden: Ein regionales Netzwerk von TFCA-Interessensvertreter*innen wird unterstützt und ausgebaut, damit diese Wissen austauschen können. Zudem schult das Vorhaben Regierungen zum Schutz natürlicher Ressourcen und zu innovativen Finanzierungsmodellen. Gleichzeitig weitet es regionale Lehrangebote zu klimagerechter Landwirtschaft für Produzent*innen aus. Das Vorhaben berät Regierungen darin, ausgewählte TFCAs zu koordinieren und die rechtlichen Bedingungen zu verbessern. Darüber hinaus fördert es Tourismus in der Region, indem es grenzüberschreitendes Reisen erleichtert und TFCAs mit der Marke ?Boundless Southern Africa bewirbt. Das Vorhaben setzt ferner Konzepte für klimaintelligente Landwirtschaft und die Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen um. Dafür kooperiert es mit nichtstaatlichen Organisationen und Gemeinden in drei TFCAs.