Gute Regierungsführung für lokale Entwicklung im Südkaukasus

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201922046
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Europa
Finanzierungsvolumen
€ 36.150.383,34
Kofinanzierter Betrag
€ 10.992.359,03
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 23.329.405,37
Noch verfügbar
€ 12.820.977,97
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2020 - 31.07.2026 (geplant)
Startdatum
01.04.2020
Geplantes Enddatum
31.07.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Territoriale Verwaltung und Entwicklung, Ministerium für Regionalentwicklung und Infrastruktur
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Mobilisierung von Eigeneinnahmen; Verwaltung der öffentlichen Finanzen; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Good Governance for local development in the South Caucasus (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201922046; Gute Regierungsführung für lokale Entwicklung im Südkaukasus (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201922046
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Seit 2009 haben sich Armenien, Aserbaidschan und Georgien als Teil der Östlichen Partnerschaft (ÖP) dazu bekannt, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und wirtschaftliche Entwicklung mit nationalen Reformen zu fördern. Armenien und Georgien haben sich mit der Ratifizierung der Europäischen Charta für kommunale Selbstverwaltung dazu verpflichtet, lokale Selbstbestimmung zu respektieren und die öffentliche Verwaltung bürgernäher, demokratischer und leistungsfähiger zu machen. Die Bundesregierung unterstützt seit 2005 entsprechende Reformbemühungen im Südkaukasus. Im Hinblick auf die Erbringung und die Qualität lokaler öffentlicher Dienstleistungen bleibt viel zu tun. Besonders in ländlichen und abgelegenen Regionen ist der Zugang zu Dienstleistungen oft unzureichend. Ziel: Öffentliche Institutionen im Südkaukasus sind besser in der Lage, bürgerorientierte Dienstleistungen zu erbringen. Vorgehensweise: Das Vorhaben stärkt die Kompetenzen der öffentlichen Stellen und des Personals in staatlichen Institutionen und fördert regionale und lokale Verwaltungen. Es ist auf folgende Maßnahmen ausgerichtet: Es fördert die Optimierung rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen für bürgerorientierte Dienstleistungen. Es stärkt die Kompetenzen von Handlungsträger*innen für bürgernahe Dienstleistungen und führt Mechanismen zur Bürgerbeteiligung sowie gendersensiblen Dienstleistungserbringung ein. Das Vorhaben unterstützt Verfahren, Institutionen und Instrumente der Regionalentwicklung sowie der lokalen Wirtschaftsförderung. Neben der Förderung durch Deutschland wird das Vorhaben in Armenien von der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und in Georgien von der Europäischen Union kofinanziert. Neben der Umsetzung von Unterstützungsmaßnahmen für Gemeinden, die vertriebene Armenier*innen aus Bergkarabach aufnehmen, konzentrieren sich die Aktivitäten in Georgien seit März 2023 auf die Umsetzung der EU-kofinanzierten Komponente.