Meeresgovernance-Initiative in der Region Westindischer Ozean
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201922426
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 37.900.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 17.000.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 7.490.955,40
- Noch verfügbar
- € 30.409.044,60
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.04.2020 - 31.03.2029 (geplant)
- Startdatum
- 01.04.2020
- Geplantes Enddatum
- 31.03.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Sekretariat der Nairobi Konvention
- Sektoren übergeordnet
- Industrie; Finanzwesen; Umweltschutz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU); Biodiversität; Finanzintermediäre des formellen Sektors
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Meeresgovernance-Initiative in der Region Westindischer Ozean (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201922426; Meeresgovernance-Initiative in der Region Westindischer Ozean (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201922426
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die Küsten- und Meeresökosysteme des Westindischen Ozeans bieten eine einzigartige biologische Vielfalt. Gleichzeitig sind sie bedeutend für die Ernährungssicherheit und wirtschaftliche Entwicklung der Küstenregionen mit mehr als 60 Millionen, deren Lebensgrundlagen von den Ressourcen dieser Ökosysteme abhängen. Die Küstenstaaten der Region sind Somalia, Kenia, Tansania, Mosambik, Südafrika, Seychellen, Komoren, Mauritius und Réunion (Frankreich). Die gestiegene globale Nachfrage nach natürlichen Ressourcen wie Fisch, Verschmutzungen, der Klimawandel und nicht nachhaltige wirtschaftliche Aktivitäten bedrohen die Küsten- und Meeresressourcen der Region. Eine kollektive Führung zwischen den Staaten, der Privatwirtschaft und zivilgesellschaftlichen Akteuren ist entscheidend für eine inklusive und nachhaltige Blue Economy und letztlich für den Schutz der Biodiversität in der Region. Ziel: Die Zusammenarbeit zwischen relevanten regionalen und lokalen Akteuren ist verbessert, um Meeres- und Küstenbiodiversität in der Region des Westindischen Ozeans zu schützen und umweltfreundlich zu nutzen. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet in Partnerschaft mit der Nairobi-Konvention, dem zwischenstaatlichen Rechtsrahmen und Koordinationsmechanismus für den regionalen Meeresschutz im westlichen Indischen Ozean. Das Projekt bezieht eine Vielfalt von Beteiligten ein, um regionale Bedürfnisse zu adressieren und gleichzeitig lokale Auswirkungen zu erzielen. Der Ansatz des Projektes ist partizipativ sowie konflikt- und geschlechtersensibel. Dabei setzt es drei Komponenten um: 1. Verbesserung lokaler Strukturen zur Verwaltung der Küsten sowie zur Förderung einer inklusiven und umweltfreundlichen Blue Economy 2. Förderung der Beteiligung der Privatwirtschaft, damit diese Lösungen für eine inklusive und nachhaltige Blue Economy umsetzt 3. Entwicklung einer inklusiven nachhaltigen Blue Economy und Partnerschaften zwischen einer Vielzahl von Beteiligten in Mosambik und Tansania